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Elektrokennzeichen beantragen

Leistungsbeschreibung

Fahrzeuge im Sinne des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG) können Bevorrechtigungen bei der Teilnahme am Straßenverkehr gewährt werden.
 
 Bevorrechtigungen sind beispielsweise möglich:

  1. für das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen,
  2. bei der Nutzung von für besondere Zwecke bestimmten öffentlichen Straßen oder Wegen oder Teilen von diesen,
  3. durch das Zulassen von Ausnahmen von Zufahrtbeschränkungen oder Durchfahrtverboten,
  4. im Hinblick auf das Erheben von Gebühren für das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen

Die Bevorrechtigungen gelten allerdings nur, sofern die Straßenverkehrsbehörden entsprechende Regelungen erlassen haben.
 
Elektrokennzeichen können beim Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen zugeteilt werden. 

Ein Elektrokennzeichen führt den Kennbuchstaben „E“ als amtlichen Zusatz hinter der Erkennungsnummer.  
Für das Befahren der Umweltzone ist auch für Pkw und Nutzfahrzeuge mit Elektrokennzeichen eine Feinstaub-Plakette der Schadstoffgruppe 4 (grüne Plakette) notwendig.

An wen muss ich mich wenden?

Ein Elektrokennzeichen ist bei der für den Wohnsitz (Hauptwohnung im Sinne des Bundesmeldegesetzes) zuständigen Zulassungsbehörde zu beantragen.

Bei juristischen Personen, Gewerbetreibenden und Selbständigen mit festem Betriebssitz ist die Behörde des Sitzes oder des Ortes der beteiligten Niederlassung zuständig.

Fachlich freigegeben am

16.04.2019

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Original der letzten Meldebescheinigung des Wohnortes; ausländische Staatsangehörige benötigen ein gültiges Ausweisdokument mit aktueller Meldebescheinigung
  • eine Vollmacht, wenn ein Bevollmächtigter den Antrag stellt (der Ausweis des Bevollmächtigten und eine Ausweiskopie des Fahrzeughalters sind erforderlich
  • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (CoC)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung (HU)
  • Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)

Ist das Fahrzeug zugelassen sind zusätzlich folgende Unterlagen vorzulegen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Kennzeichenschild(er)

bei Firmen:

  • zusätzlich Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug

bei Vereinen:

  • zusätzlich Vereinsregisterauszug und Ausweis der verantwortlichen unterschriftsberechtigten Person/en (Vorstand)

bei minderjährigen Fahrzeughaltern:

  • zusätzlich Einverständniserklärung beider Elternteile oder Erziehungsberechtigten (ggf. Sorgerechtsurteil) und deren Personalausweis/Reisepass mit Meldebescheinigung

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren werden nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) erhoben.

Die Höhe der Gebühren kann je nach Fallkonstellation variieren. Konkrete Auskünfte hierzu erteilt die jeweils örtlich zuständige Zulassungsbehörde.

Rechtsgrundlage

Was sollte ich noch wissen?

  • Elektrokennzeichen dürfen nicht zugeteilt werden bei 
    • Ausfuhrkennzeichen
    • Kurzzeitkennzeichen
    • Roten Kennzeichen

Dokumente