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Neustadt und der Nationalsozialismus

Das Projekt sieht sich der Volksgemeinschaftsforschung verpflichtet und interessiert sich daher für folgende Fragen: Was genau geschah zwischen 1933 und 1945 in Neustadt a. d. Haardt (seit 1936: Neustadt a. d. Weinstraße)? Was machte der Nationalsozialismus mit den Menschen? Wie lebten die Menschen den Nationalsozialismus? Wie hingen persönliches (Un-)Glück und kollektive Verbrechen zusammen? Wie funktionierte die totalitäre Diktatur vor Ort? Was ist vom Nationalsozialismus nach 1945 geblieben?

Ausstellung „Volksgemeinschaft in der Gauhauptstadt. Neustadt an der Weinstraße und der Nationalsozialismus“

Vom 28. August bis 19. September 2021 war die Ausstellung im Obergeschoss der Villa Böhm für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Die Ausstellung beleuchtet den Aufstieg des Nationalsozialismus in Neustadt, den Lebensalltag zwischen 1933 und 1945, vor allem den Zusammenhang zwischen persönlichem (Un-)glück und kollektiven Verbrechen, und nicht zuletzt den Umgang mit der NS-Vergangenheit nach 1945.

Während der vierwöchigen Präsentationszeit rundeten spezielle Themenführungen das Angebot ab.

Themenführungen:

1) "Umgang mit NS-Vergangenheit 1945-2021"

2) "Alltag im Nationalsozialismus"

3) "Terror und Verfolgung im Nationalsozialismus"

4) "Neustadt im Zweiten Weltkrieg"

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Zum Projekt:

Zur Beantwortung der Fragen wird ein neues Modell geschichtswissenschaftlichen Arbeitens erprobt, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts Rechnung zu tragen versucht. So wurde nicht nur ein Handbuch, sondern auch ein Onlinelexikon, ein digitales Zeitzeugenarchiv und ein multimediales Schulbuch erstellt.

Ein Team von Geschichtsstudierenden, historisch Interessierten, Geschichtsdidaktinnen und Fachwissenschaftler*innen, das dem Arbeitsbereich Zeitgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zugeordnet ist, kümmert sich um die Koordinierung. Gearbeitet wird sine ira et studio, aber in der Überzeugung, dass Geschichtswissenschaft der Gegenwart, gerade in aufgeregten Zeiten, ein Stück weit Orientierung an die Hand geben kann.

Am 10.12.2020 wurden in der Neustadter Stiftskirche die Ergebnisse des durch die Johannes Gutenberg-Universität Mainz verantworteten Projektes „Volksgemeinschaft in der Gauhauptstadt. Neustadt an der Weinstraße und der Nationalsozialismus“ per Live-Stream der Öffentlichkeit präsentiert. Das Video der Veranstaltung können Sie sich hier anschauen.

Die digitalisierte Ausstellung, das Online-Lexikon, die Zeitzeug*innenarchiv und das multimediale Schulgeschichtsbuch finden Sie unter: https://neustadt-und-nationalsozialismus.uni-mainz.de

Mehr Informationen sind hier zu finden:

https://zeitgeschichte.uni-mainz.de
https://institut-fuer-digitales-lernen.de
www.stadtmuseum-neustadt.eu
https://veronicaandres.de

Verantwortlicher
Markus Raasch
maraasch@uni-mainz.de

Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fachbereich 07, Arbeitsbereich Zeitgeschichte
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz


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    Villa Böhm außen