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Neustadt im Nationalsozialismus

Das Projekt sieht sich der Volksgemeinschaftsforschung verpflichtet und interessiert sich daher für folgende Fragen: Was genau geschah zwischen 1933 und 1945 in Neustadt a. d. Haardt (seit 1936: Neustadt a. d. Weinstraße)? Was machte der Nationalsozialismus mit den Menschen? Wie lebten die Menschen den Nationalsozialismus? Wie hingen persönliches (Un-)Glück und kollektive Verbrechen zusammen? Wie funktionierte die totalitäre Diktatur vor Ort? Was ist vom Nationalsozialismus nach 1945 geblieben?

Zum Projekt:

Zur Beantwortung der Fragen wird ein neues Modell geschichtswissenschaftlichen Arbeitens erprobt, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts Rechnung zu tragen versucht. So wurde nicht nur ein Handbuch, sondern auch ein Onlinelexikon, ein digitales Zeitzeugenarchiv und ein multimediales Schulbuch erstellt. Sobald es möglich ist, ist in der Villa Böhm in Neustadt a. d. Weinstraße eine große Ausstellung zu sehen.  

Ein Team von Geschichtsstudierenden, historisch Interessierten, Geschichtsdidaktinnen und Fachwissenschaftler*innen , das der Arbeitsbereich Zeitgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zugeordnet ist, kümmert sich um die Koordinierung. Gearbeitet wird sine ira et studio, aber in der Überzeugung, dass Geschichtswissenschaft der Gegenwart, gerade in aufgeregten Zeiten, ein Stück weit Orientierung an die Hand geben kann.

Mehr Informationen sind hier zu finden:

https://zeitgeschichte.uni-mainz.de
https://institut-fuer-digitales-lernen.de
www.stadtmuseum-neustadt.eu
https://veronicaandres.de

Die digitalisierte Ausstellung, das Online-Lexikon, die Zeitzeug*innenarchiv und das multimediale Schulgeschichtsbuch finden Sie unter: https://neustadt-und-nationalsozialismus.uni-mainz.de

Verantwortlicher
Markus Raasch
maraasch@uni-mainz.de

Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fachbereich 07, Arbeitsbereich Zeitgeschichte
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz

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    Villa Böhm außen