Barrierefrei: Projekte - gefördert durch EFRE- und Landesfördermittel
Förderung Saalbau:
Um in Zukunft kulturinteressierten Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind das breite Veranstaltungsprogramm des Saalbaus anbieten zu können, wurde der Saalbau vollständig barrierefrei hergerichtet.
Hierfür wurden die vorhandenen Aufzüge des Saalbaus durch barrierefreie Aufzüge ersetzt - gefördert mit Mitteln aus dem EFR und des Landes Rheinland-Pfalz.
Weitere Informationen zu den barrierefreien Projekten:
Förderung Saalbau Neustadt
Der Saalbau in Neustadt an der Weinstraße ist ein multifunktionales Veranstaltungs- und Kongresszentrum, welches für kulturelle Veranstaltungen und u.a. für die Krönung der Deutschen Weinkönigin genutzt wird. Zu Gastspielen und Konzerten namhafter, aus Funk und Fernsehen bekannter Künstler, reisen viele Besucher auch aus dem weiteren Umfeld an und verbinden dies mit einem Aufenthalt in Neustadt an der Weinstraße.
Um in Zukunft kulturinteressierten Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, das ganze Veranstaltungsprogramm des Saalbaus anbieten zu können, wurde dieser nun vollständig barrierefrei ertüchtigt. Dafür wurden die vorhandenen Aufzüge des Saalbaus durch barrierefreie Aufzüge ersetzt, welche dem in der Modellregion festgelegten Schwerpunkt auf Mobilitätseingeschränkte Rechnung tragen. Durch die Herrichtung der Aufzüge wurden neben dem Festsaal mit seinen Nebensälen auch Empore, Rang und die mittlerweile vollständig barrierefreien Toiletten im Kellergeschoss nebst der Besuchergarderobe erreichbar.
Förderung:
Die geplanten Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich auf insgesamt 257.151,42 €.
Gefördert wurden hiervon in Summe 216.555,70 €.
49.170,00 € davon stammen aus Landesmitteln, 127.385,70 € aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Förderung Barrierefreies Leitsystem
Als Modellregion für das Projekt „Barrierereduzierte Wander- und Erlebnisregion Deutsche Weinstraße“ hat die Stadt Neustadt an der Weinstraße zum Ziel, mittels eines barrierefreien Besucherlenkungskonzeptes, Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnisse der gesamten Urlaubsregion für möglichst viele eingeschränkte Gästegruppen erlebbar zu machen.
Die Tourist-Information, die Bahnsteige und öffentlichen Toiletten sind bereits barrierefrei. Nun wurde auch ein innerstädtisches Leitsystem für Touristen zu den Attraktionen der Stadt umgesetzt. Eine Ausschilderung erfolgte vom zentralen Hauptbahnhof, wie auch von den Parkplätzen aus und führt zu POIs, die anhand von Infostehlen mit Erläuterungen Gästen die Stadt, deren Geschichte und Kultur näher bringen. Zielgruppe sind Menschen mit Geh- und Sehbehinderung, die es gilt, barrierefrei durch die Stadt zu führen.
Der digitale Teil des Leitsystems bietet eine komfortable Orientierung über eine Smartphone-App - diese ermöglicht bspw. eine Freitextsuche nach Zielen und Erlebnissen. Besonders hilfreich ist die direkte Navigation über barrierefreie Routen via GPS-Satellitensignal zu den Attraktionen selbst. Ferner werden über Bluetooth-low-energy-Beacons automatisch Informationen zur direkten Umgebung in Wort und Bild vorgehalten. Insbesondere für Seheingeschränkte ist die Vorlesefunktion von großem Vorteil. Die digitale App ist mehrsprachig ausbaufähig und zunächst in deutsch, französisch und englisch gestartet.
Förderung:
Die Gesamtausgaben der Maßnahme beliefen sich auf insgesamt 332.367,00 €.
Gefördert wurden hiervon in Summe 282.511,95 €.
116.328,45 Euro davon stammten aus Landesmitteln, 166.183,50 € aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Modellregion Deutsche Weinstraße für barrierefreien Tourismus
Die Stadt Neustadt an der Weinstraße und der Landkreis Bad Dürkheim mit der Stadt Bad Dürkheim, der Gemeinde Haßloch und den Verbandsgemeinden Deidesheim, Wachenheim und Lambrecht bilden eine von zehn Modellregionen in Rheinland-Pfalz, die ihr barrierefreies Angebot ausbauen wollen. Das bereits vorhandene barrierefreie Angebot erstreckt sich von diversen Übernachtungsbetrieben über Gastronomiebetriebe bis hin zu Freizeitaktivitäten und über weite Bereiche der Fußgängerzone, die darüber hinaus mit taktilen Elementen für Blinde und Seheingeschränkte ausgestattet ist. Darüber hinaus wurde ein barrierefreier Erlebnisrundweg durch die Fußgängerzone erstellt, der ebenfalls durch EFRE- und Landesfördermittel ermöglicht werden konnte.