Welche Bereiche und Maßnahmen gibt es?

Die Maßnahmen im BMM sind vielfältig und werden individuell auf die Mobilitätsbedürfnisse und Rahmenbedingungen des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten.

Zentrale Aktionsbereiche sind:

  • Verlagerung von Arbeitswegen auf Fahrrad, ÖPNV, E-Mobilität und Fahrgemeinschaften
  • Effizientere Fuhrparkgestaltung durch alternative Antriebe, Carsharing, (E-)Fahrräder
  • Reisemanagement, Parkraumbewirtschaftung und Verkehrsvermeidung



Beispielhafte Bereiche und Maßnahmen sind:

Verkehr vermeiden und reduzieren:

  • Fahrgemeinschaften und Carsharing (z. B. über Plattformen, interne Vermittlung)
  • Digitale Meetings und flexible Arbeitsformen (z. B. Homeoffice)
  • Optimierung von Dienstwegen und -reisen (z. B. Dienstreiseverordnung, Carsharing, MoD Mitarbeiterfahrten)

Verkehr verlagern auf ÖPNV:

  • Deutschlandticket oder Jobticket für Mitarbeitende
  • übertragbare ÖPNV-Tickets für Dienstfahrten
  • Mobilitätsbudget (statt Dienstwagen) für Mitarbeitende
  • Verbesserung ÖPNV-Anbindung (z. B. Gespräch mit Verkehrsbetrieb/Abteilung Verkehrsplanung)
  • Transfer zu Haltepunkten (z. B. Bikesharing)

Förderung des Radverkehrs:

  • sichere Fahrradabstellplätze
  • Bereitstellung von Umkleiden und Duschen
  • Fahrradleasing mit Arbeitgeberzuschuss (Jobbike)
  • Bereitstellung von Dienstfahrrädern
  • Fahrradservicestation

Verbesserung der Infrastruktur für Fußgänger:

  • Ausbau des Fußwegenetzes (auch auf dem Betriebsgelände)
  • Aufwertung der Bereiche für Fußgänger (z. B. Gehwege, Grünflächen)
  • Beleuchtung

Förderung von E-Mobilität:

  • Optimierung und Elektrifizierung der Fahrzeugflotte
  • Ladeinfrastruktur für Elektroautos, E-Roller und Pedelecs

Optimierung von Autoverkehr:

  • Parkraummanagement (z. B. bevorzugte Parkplätze für Fahrgemeinschaften und Carsharing, kostenpflichtige Parkplätze)
  • Carsharing (z. B. öffentliches Carsharing, Poolfahrzeuge bzw. Corporate Carsharing)
  • Durchführung von Fahrsicherheits- und Spritspartrainings

Organisation & Kommunikation:

  • Benennung Mobilitätsteam bzw. Mobilitätsbeauftragte als AnsprechpartnerIn
  • Verankerung BMM in der Unternehmensstrategie
  • Vorbildfunktion der Geschäftsleitung
  • Betriebsinterne Kommunikation, Information und Beratung zur Mobilität
  • Anreiseinformationen im Internet für Besucher und Kunden
  • Mobilitätstage, Wettbewerbe, Kampagnen, Informationsveranstaltungen
  • Aufnahme der flexiblen und vielfältigen (Mobilität)möglichkeiten in das Marketing des Betriebes um den Imagegewinn als modernes Unternehmen zu erreichen