Betriebliches Mobilitätsmanagement
Mobilitätsmanagement umfasst die Organisation, Steuerung und Optimierung von Mobilität – also wie Menschen, Waren oder Dienstleistungen effizient, wirtschaftlich und nachhaltig von A nach B gelangen.
Das Thema ist fest im strategischen Mobilitätskonzept 2030+ der Stadt Neustadt an der Weinstraße verankert, das am 25. Februar 2025 beschlossen wurde.
Betriebliches Mobilitätsmanagement bezeichnet alle strategischen Maßnahmen eines Unternehmens, um die Wege von Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie Liefer- und Dienstverkehren effizienter, nachhaltiger und kostengünstiger zu gestalten.
Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) bietet Unternehmen die Chance, Kosten zu senken, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig die Attraktivität als Arbeitgebende zu steigern.
Die zentralen Ziele sind:
- Wege sparen (vermeiden)
- auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen (verlagern)
- Mobilität effizienter und klimafreundlicher gestalten (verbessern)
Entdecken Sie, wie nachhaltige Mobilität im eigenen Unternehmen messbaren Mehrwert schafft – von geringeren Betriebskosten über gesündere Mitarbeitende bis hin zu einem aktiven Beitrag zu Klima- und Zukunftssicherung.
Was sind die Vorteile von BMM für ein Unternehmen?
BMM wirkt sich positiv auf Betriebseffizienz, Gesundheit und Umwelt aus. Je nach Ausgangslage ergeben sich unter anderem folgende Vorteile:
- Reduzierung von Kosten (z. B. für Dienstreisen, Fuhrpark, Stellplätze, Büroflächen)
- Verbesserung der Erreichbarkeit des Standorts
- mehr Flexibilität und geringere Mobilitätskosten für Mitarbeitende
- Steigerung von Gesundheit, Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten
- Stärkung des Unternehmensimages nach innen und außen
- Unterstützung bei Fachkräftegewinnung und -bindung
- Reduktion von Treibhausgasen, Schadstoffen und Lärm
- Entlastung der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur
- Verringerung des Risikos von Wegeunfällen
Studien zeigen, wer aktiv zur Arbeit kommt, ist weniger gestresst, seltener krank und langfristig leistungsfähiger – ein Mehrwert für Betriebe und Beschäftigte!
Welche Bereiche und Maßnahmen gibt es?
Die Maßnahmen im BMM sind vielfältig und werden individuell auf die Mobilitätsbedürfnisse und Rahmenbedingungen des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten.
Zentrale Aktionsbereiche sind:
- Verlagerung von Arbeitswegen auf Fahrrad, ÖPNV, E-Mobilität und Fahrgemeinschaften
- Effizientere Fuhrparkgestaltung durch alternative Antriebe, Carsharing, (E-)Fahrräder
- Reisemanagement, Parkraumbewirtschaftung und Verkehrsvermeidung
Beispielhafte Bereiche und Maßnahmen sind:
Verkehr vermeiden und reduzieren:
- Fahrgemeinschaften und Carsharing (z. B. über Plattformen, interne Vermittlung)
- Digitale Meetings und flexible Arbeitsformen (z. B. Homeoffice)
- Optimierung von Dienstwegen und -reisen (z. B. Dienstreiseverordnung, Carsharing, MoD Mitarbeiterfahrten)
Verkehr verlagern auf ÖPNV:
- Deutschlandticket oder Jobticket für Mitarbeitende
- übertragbare ÖPNV-Tickets für Dienstfahrten
- Mobilitätsbudget (statt Dienstwagen) für Mitarbeitende
- Verbesserung ÖPNV-Anbindung (z. B. Gespräch mit Verkehrsbetrieb/Abteilung Verkehrsplanung)
- Transfer zu Haltepunkten (z. B. Bikesharing)
Förderung des Radverkehrs:
- sichere Fahrradabstellplätze
- Bereitstellung von Umkleiden und Duschen
- Fahrradleasing mit Arbeitgeberzuschuss (Jobbike)
- Bereitstellung von Dienstfahrrädern
- Fahrradservicestation
Verbesserung der Infrastruktur für Fußgänger:
- Ausbau des Fußwegenetzes (auch auf dem Betriebsgelände)
- Aufwertung der Bereiche für Fußgänger (z. B. Gehwege, Grünflächen)
- Beleuchtung
Förderung von E-Mobilität:
- Optimierung und Elektrifizierung der Fahrzeugflotte
- Ladeinfrastruktur für Elektroautos, E-Roller und Pedelecs
Optimierung von Autoverkehr:
- Parkraummanagement (z. B. bevorzugte Parkplätze für Fahrgemeinschaften und Carsharing, kostenpflichtige Parkplätze)
- Carsharing (z. B. öffentliches Carsharing, Poolfahrzeuge bzw. Corporate Carsharing)
- Durchführung von Fahrsicherheits- und Spritspartrainings
Organisation & Kommunikation:
- Benennung Mobilitätsteam bzw. Mobilitätsbeauftragte als AnsprechpartnerIn
- Verankerung BMM in der Unternehmensstrategie
- Vorbildfunktion der Geschäftsleitung
- Betriebsinterne Kommunikation, Information und Beratung zur Mobilität
- Anreiseinformationen im Internet für Besucher und Kunden
- Mobilitätstage, Wettbewerbe, Kampagnen, Informationsveranstaltungen
- Aufnahme der flexiblen und vielfältigen (Mobilität)möglichkeiten in das Marketing des Betriebes um den Imagegewinn als modernes Unternehmen zu erreichen
Was ist die Vorgehensweise für die Einführung von BMM?
Der Einstieg in ein betriebliches Mobilitätsmanagement erfolgt idealerweise strukturiert und mit aktiver Beteiligung der Mitarbeitenden:
Kommunikation und Beteiligung (in allen Schritten)
- Handlungsbedarf und Motivation klären
- Ressourcen definieren
- Mobilitätsbeauftragte oder ein Mobilitätsteam benennen
- transparent und kontinuierlich zum Vorhaben kommunizieren (Ziele, Maßnahmen, Ergebnisse)
Bestandsaufnahme und Analyse
- Pendelwegen, Fuhrpark, Dienstreisen und Parkraumnutzung erfassen
- Mobilitätsbedürfnisse der Mitarbeitenden abfragen (Datenschutz beachten!)
- Ergebnisse auswerten und Einspar- und Verbesserungspotenzialen identifizieren
Zieldefinition und Strategie
- strategische Ziele festlegen (z. B. CO₂-Reduktion, Kostensenkung, Zufriedenheit)
- konkrete, messbare Ziele ableiten (z. B. Anteil des Nahverkehrs auf der Strecke XY erhöhen, Anteil des Radverkehrs erhöhen, Anteil der Fahrgemeinschaften erhöhen)
- durch einen möglichst geringen finanziellen, technischen und organisatorischen Aufwand den größtmöglichen Effekt erzielen
Planung von Maßnahmen
- Maßnahme-Übersicht mit gesteckten Zielen und Kalkulation bzw. Einschätzung der Investitionskosten, Verwaltungsaufwand und zu erwartenden finanziellen, ökologischen und gesundheitlichen Vorteilen erstellen
- Maßnahmen sinnvoll kombinieren, z. B. angebotsorientierte „Push-Maßnahmen“ (weg vom Auto) und nachfrageseitige „Pull-Maßnahmen“ (hin zum umweltfreundlichen Verkehrsmittel), z. B. Anzahl der Stellplätze reduzieren (Push) und Dienstfahrräder anbieten (Pull)
Umsetzung und Monitoring
- Maßnahmen abstimmen und Pilotprojekte starten
- Kennzahlen erfassen und Maßnahmen evaluieren
- BMM kontinuierlich weiterentwickeln und in bestehende Management- oder Qualitätssysteme integrieren
Kann man auch »einfach« anfangen?
Ja – und genau das ist oft der richtige Weg.
Beispiel: Gibt es ein Parkplatzproblem? Dann könnten Sie ein Jobticket bzw. Jobrad anbieten und die Mitarbeitenden-Parkplätze bewirtschaften.
Auch wenn Arbeitswege grundsätzlich Privatsache der Beschäftigten sind (abgesehen von Wegeunfällen), profitieren Unternehmen von gezielten Mobilitätsangeboten und Anreizen: geringere Parkplatzkosten, gesündere Mitarbeitende und eine verbesserte CO₂-Bilanz sprechen für sich.
BMM lohnt sich für nahezu jede Unternehmensgröße und Branche. Entscheidend ist ein gezieltes Vorgehen statt Einzelaktionen. Sehr wichtig ist auch die frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden (bspw. durch Befragungen oder Kommunikation) zur Steigerung von Engagement, Akzeptanz und Wirkung.
Beispielhafter Ansatz
Wenn zum Beispiel die Mitarbeitende auf dem Weg zur Arbeit kaum die vorhandene ÖPNV-Verbindung benutzen, dann könnte „ÖPNV-Nutzung erhöhen“ das Ziel und „Jobticket einführen“ eine mögliche Maßnahme sein.
Die Wirkungsbreite und betriebliche Durchdringung dieser Vorgehensweise ist begrenzt, da zum Beispiel jetzt nur bestimmte Gruppen im Betrieb angesprochen und andere Möglichkeiten zur Verringerung des individuellen Autoverkehrs nicht in Betracht gezogen werden.
Gemeinsam ins betriebliche Mobilitätsmanagement
Mehrere Unternehmen – zum Beispiel in einem Gewerbegebiet oder unter dem Dach einer gemeinsamen Organisation – könnten den Einstieg ins betriebliche Mobilitätsmanagement gemeinsam gestalten.
Durch die Bündelung von Ressourcen und Erfahrungen lassen sich Maßnahmen wie externe Mobilitätsberatung, Verkehrsanalysen oder gemeinsame Mobilitätsangebote (z. B. Jobtickets, Fahrradabstellanlagen, Carsharing) effizienter umsetzen. So profitieren auch kleinere Unternehmen von professioneller Unterstützung, niedrigeren Kosten und einer Verbesserung der Erreichbarkeit und Nachhaltigkeit am Standort.
Welche Fördermittel für BMM gibt es?
Die wichtigsten Anlaufstellen für Fördermittel und Unterstützungsangebote im Überblick:
Förderprogramm "Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)" (Bundesministerium für Verkehr)
Allgemeine Informationen auf der Internetseite “mobil gewinnt“, der Initiative des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement.
Zwei inhaltliche Schwerpunkte/Module:
- Initialförderung:
- Erstberatung für Einsteiger mit keinen oder geringen Vorerfahrungen im Bereich Mobilitätsmanagement
- für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU)
- Zuschuss für Beratungsleistungen (max. ca. 5.000 €)
- Einreichungsfrist für Förderanträge endet am 31. Dezember 2026
- Breitenförderung:
- Für Umsetzer mit ersten Ideen für Betriebliches Mobilitätsmanagement
- für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU)
- Förderung bewährter Maßnahmen (z. B. Kauf von E-Fahrzeugen und Lasten-Pedelecs, Anreize zum Radfahren wie Radabstellanlagen, Duschen und Umkleiden)
- Anteilsfinanzierung mit einem Höchstbetrag (z. B. bis 60.000 €)
- Einreichungsfrist für Förderanträge endet am 31. Dezember 2026
▶ Informationen zum Verfahren (z. B. Antragsunterlagen) auf der Internetseite der Bewilligungsbehörde, dem Bundesamt für Logistik und Verkehr (BALM): https://www.balm.bund.de/
Förderung der E-Mobilität
Steuerliche Vorteile für reine E-Fahrzeuge
Neben der THG-Quote gibt es eine Steuervergünstigung, die den Umstieg auf ein E-Fahrzeug attraktiver machen soll.
Kfz-Steuer: Reine Elektroautos sind bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit.
Dienstwagenregelung: Für privat genutzte Elektro-Dienstwagen gilt ein reduzierter geldwerter Vorteil.
- Liegt der Bruttolistenpreis bei bis zu 100.000 €, wird nur 0,25 % des Listenpreises pro Monat versteuert.
- Bei Fahrzeugen mit einem höheren Listenpreis gilt die 0,5 %-Regelung.
Weitere Quelle:
- ADAC: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/elektroauto/elektroauto-firmenwagen-steuern/
Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote)
Ob privat oder gewerblich, wer mit reinen E-Fahrzeugen* oder Ladestationen den CO₂-Ausstoß in Deutschland reduziert, wird durch die sog. THG-Quotenbeteiligung mit einer jährlichen Prämie belohnt. Die THG-Prämie variiert stark, da der Verkauf der Zertifikate von Marktbedingungen abhängig ist.
* auch z. B. E-Transporter, E-Scooter und E-Motorräder, aber keine Hybride oder Plug-in-Hybride.
Die THG-Quote ist ein Klimaschutz-Instrument, das Mineralölkonzerne zur Reduktion ihrer CO₂-Emissionen verpflichtet. Sie können dies tun, indem sie THG-Zertifikate kaufen, die sie durch den Verkauf von klimafreundlicheren Kraftstoffen oder durch den Zukauf der eingesparten Emissionen von E-Fahrzeug-Besitzern erwerben.
Nach der Anmeldung bei einem der vielen Dienstleisterkönnen Sie den Antrag für die THG-Quote beim Umweltbundesamt einreichen. Es gibt viele Kooperationen, z. B. Allianz & ADAC und ACE & fairnergy, die über gebündelte THG-Quoten vorteilhafte Preise erzielen können.
Also: Mit einem elektrifizierten Fuhrpark können Unternehmen zusätzliche Einnahmen generieren und so ihre Betriebskosten senken. Die Prämie muss dann als Betriebseinnahme versteuert werden.
Weitere Quellen:
- ADAC: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/elektroauto/thg-quote/
- ACE: https://www.ace.de/elektromobilitaet/thg-quote-foerderung/
- Check24: https://thg.check24.de/
Fördermittelkompass (Energie- und Klimaschutzagentur RLP)
Der Fördermittelkompass zeigt in wenigen Schritten, welche Fördermittel für individuelle Vorhaben in Frage kommen. Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, aber auch Forschungseinrichtungen und Organisationen können hier nach geeigneten Förderprogrammen suchen. Dabei werden Programme von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern einbezogen.
https://www.energieagentur.rlp.de/angebote/foerdermittelservice/foerdermittelkompass/
Fördermöglichkeiten für Unternehmen in RLP
Übersicht mit Informationen zu den Wirtschaftsförderungsprogrammen des Landes Rheinland-Pfalz:
https://mwvlw.rlp.de/themen/finanzierung-und-foerderung/fuer-unternehmen-foerdermoeglichkeiten
Fördermittelbank (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)
Die Fördermittelbank bietet einen Überblick über Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union.
https://www.foerderdatenbank.de/
"Klimaschutzoffensive für Unternehmen" (KfW)
Die KfW unterstützt mit der „Klimaschutzoffensive für Unternehmen“ mit einem zinsgünstigen Darlehen Unternehmen, die ihren Fuhrpark auf emissionsfreie oder emissionsarme Fahrzeuge umstellen oder in anderen Bereichen des Transports auf klimafreundliche Technologien setzen.
"Effizienzsteigerung gewerblicher Unternehmen" (EffInvest) (ISB)
Im Rahmen dieses Förderprogramms werden rheinland-pfälzische Unternehmen bei der Steigerung ihrer Energie- und Ressourceneffizienz unterstützt. Die Zuwendungen sollen zur wirksamen Verringerung von u.a. Treibhausgasemissionen beitragen und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Rheinland-Pfalz nachhaltig sichern. Es sind Zuschüsse bis zu 20 % möglich, mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
https://isb.rlp.de/foerderung/364.html
Gesetzliche Krankenkassen - Gesundheitsförderung
Krankenkassen unterstützen Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) nach § 20 SGB V bzw. § 20b SGB V. Es wird allerdings nicht automatisch jedes Mobilitätsprojekt gefördert – die Maßnahme muss im Rahmen der Gesundheitsförderung bzw. Prävention liegen und ist an Qualitätsstandards gebunden.
Es lohnt sich also, bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen, ob sie eine BGM/BGF-Projektförderung anbietet und ob betriebliches Mobilitätsmanagement (z. B. mit dem Rad zum Arbeitsplatz, Spinde und Duschen, Dienstfahrrad) darin enthalten ist.
Ist Ihr Unternehmen bereit?
Sie fragen sich, ob betriebliches Mobilitätsmanagement auch etwas für Sie und Ihren Betrieb sein könnte? Dann beantworten Sie einfach die nachfolgenden Fragen. Die Tipps geben Ihnen wichtige Hinweise!
Quelle: Mobil gewinnt (2018) Nachhaltige Mobilität kennt nur Gewinner, Gute Beispiele für die betriebliche Praxis
Zur Inspiration: Zahlen & Factsheets
Factsheets zur Anregung
Nachfolgende Daten zur Verkehrsmittelwahl auf dem Weg zur Arbeit, zu Gesundheitsaspekten und zu Klimawirkungen und Kosten im Verkehr sollen Anregung zum Nachdenken geben. Auch geeignet als Ergänzung für die eigene Pinnwand ;-)
Quelle: Umweltbundesamt (2019) Mobilitätsmanagement in der Bundesverwaltung
CO₂ und andere Emissionen
Mit dem CO₂-Rechner von „Mit der Rad zur Arbeit” (#MdRzA) kann die theoretische CO₂-Ersparnis und die eingesparte Menge Kraftstoff ermittelt werden, wenn statt mit dem Auto mit dem Rad gefahren wird.
https://www.mdrza.de/bundesweit/aktion#CO₂rechner
Der CO₂-Schnellcheck oder die CO₂-Bilanz sind zwei Tools vom Umweltbundesamt zur Schätzung Ihres CO₂-Fußabdrucks:
https://uba.CO₂-rechner.de/de_DE/
Folgende Tabelle zeigt den Vergleich der durchschnittlichen Emissionen einzelner Verkehrsmittel im Personenverkehr:
Gut zu wissen
- Der größte Hebel ist die modale Verlagerung: Ein Wechsel vom Pkw auf Fahrrad/Pedelec oder ÖPNV kann hunderte bis tausende kg CO₂ pro Person/Jahr einsparen.
- Wer das Fahrrad ganzjährig nutzt, hat im Durchschnitt 1,3 bis 1,6 Fehltage weniger pro Jahr als Personen, die mit dem Auto zur Arbeit kommen.
- Kraftstoff- und Parkkosten-Einsparungen sind oft schnell sichtbar und können mehrere hundert bis über tausend € pro Mitarbeitende pro Jahr bei längeren Pendelstrecken betragen.
- Der direkte CO₂-Vorteil von E-Fahrzeuge gegenüber Verbrennern hängt stark vom Strommix und Lebenszyklus-Betrachtung ab. Vorteilhaft für Unternehmen sind z. B. die THG-Quote oder steuerliche Vorteile.
- Bei mehreren Mitarbeitenden summieren sich die Einsparungen schnell: Skaleneffekt!
Weitere nützliche Links
- Bundesverband Betriebliche Mobilität: https://www.mobilitaetsverband.de/
- Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM) e.V.: https://depomm.de/
- IHK Pfalz: Betriebliches Mobilitätsmanagement
- Mobilitätsangebote externer Dienstleister in Neustadt, z. B.:
- VRN Jobticket
- VRNnextbike Fahrradvermietsystem
- BUSINESSbike von VRNnextbike
- Stadtmobil Carsharing:
https://rhein-neckar.stadtmobil.de/
Weitere Informationen auf neustadt.eu - Mobility-on-Demand:
https://www.mobility-on-demand.com/
Weitere Informationen auf neustadt.eu - Zeus Leih-E-Scooter:
https://zeusscooters.com/
Weitere Informationen auf neustadt.eu
- Fahrradfreundlicher Arbeitgeber (ADFC): https://www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de/
- „Mit dem Rad zur Arbeit“ (#MdRzA) Mitarbeiteraktion, z. B. unternehmensweit über eine sog. MdRzA-Microsite (ab ca. 50 Teilnehmer in einem Unternehmen): https://www.mdrza.de/bundesweit/aktion#aktionsablauf
- Flyer:
Siehe auch die Links zu möglichen Fördermitteln
Kontakt
Verkehrsplanung: Detailseite
Amalienstraße 6
67434 Neustadt an der Weinstraße