Festakt: Die feierliche Verleihung des "Hambacher Freiheitspreises 1832" und des "Johann-Philipp-Abresch"-Preises
- Termin:
- Uhrzeit:
- 19:00 Uhr
- Kosten:
- (Der Festakt ist eine geschlossene Veranstaltung.)
- Ort:
- Hambacher Schloss
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Die Verleihung des "Hambacher Freiheitspreises 1832" und des "Johann-Philipp-Abresch"-Preises findet im Rahmen eines Festakts statt.
Die Demokratiestadt Neustadt an der Weinstraße verleiht zum dritten Mal den „Hambacher Freiheitspreis 1832“. Dieser geht in diesem Jahr an Adam Bodnar, ein polnischer Verfassungsrechtler, Menschenrechtsaktivist, und ehemaliger Justizminister seines Landes.
Prof. Dr. Adam Bodnar (49) hat sich über viele Jahre hinweg konsequent für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und unabhängige Institutionen eingesetzt und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Gewaltenteilung und einer liberalen europäischen Rechtsprechung geleistet.
Die Auszeichnung würdigt zugleich die historische Verbindung zwischen der Freiheitsbewegung von 1832 und Polen, dessen Freiheitskämpfer bereits beim Hambacher Fest eine bedeutende Rolle spielten.
Über die Vergabe des Hambacher Freiheitspreises 1832 entscheidet eine unabhängige Jury. Ihr gehören Oberbürgermeister Marc Weigel, sowie Simone Schneider als Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss und Staatssekretärin im Ministerium des Innern und für Sport an. Darüber hinaus wirken die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Manuela Glaab, die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche der Pfalz Dorothee Wüst sowie Yannik Dillinger, Chefredakteur der RHEINPFALZ, in der Jury mit.
Der Festakt ist eine geschlossene Veranstaltung.
Die Laudatio wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 29. Mai 2026 um 19:00 Uhr auf dem Hambacher Schloss halten.
Bei der Namensgebung des Preises wurde bewusst ein markanter Titel mit einer überregionalen Strahlkraft gewählt. Die Bedeutung des Hambacher Festes im Jahr 1832 wie auch die Bekanntheit des Hambacher Schlosses sollen dem Preis durch das Anklingen im Titel von Beginn an eine angemessene Bedeutung verleihen. Die Benennung des "Freiheitspreises" greift die freiheitlichen Hambacher Traditionen auf – insbesondere Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit.
Bisherige Preisträger waren der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck und die russische Memorialgründerin und Friedensnobelpreisträgerin Dr. Irina Scherbakowa.
Der "Johann-Philipp-Abresch"-Preis
Im Rahmen des "1832.Das Fest der Demokratie" wird neben dem "Hambacher Freiheitspreis 1832" auch der "Johann-Philipp-Abresch-Preis" verliehen. Der Johann-Philipp-Abresch-Preis ehrt Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Organisationen, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt, kulturelle und politische Teilhabe oder Projekte der Demokratiebildung einsetzen. Es sollen also - ganz im Sinne der Namensgebung - lokale „Bannerträger der Demokratie“ ausgezeichnet werden.
Der "Johann-Philipp-Abresch-Preis" geht an den Wald- und Wanderverein "Die Waldschatten"
In diesem Jahr wird der Preis an den Wald- und Wanderverein „Die Waldschatten e.V.“ verliehen. Zur Begründung heißt es: Das Engagement der Waldschatten verbindet auf beeindruckende Weise aktiven Natur- und Umweltschutz - von Naturverjüngung über Trashbusting bis hin zu nachhaltiger Landschaftspflege - mit einer starken, kontinuierlichen Jugendarbeit in Form von Zeltlagern oder Wanderungen. Darüber hinaus beteiligt sich der Verein an Baumpflanz- bzw. Saat-Aktionen im Pfälzer Wald in den Revieren von den städtischen Förstern Klaus Burkhart und Jens Bramenkamp.
Dies passt sehr gut zum diesjährigen Festmotto „Freiheit pflanzen“. Durch kulturelle Beiträge wie das Wolfsburgfest und das Wolfsgeheul-Musik-Event stärken die Waldschatten zudem das gemeinschaftliche Leben in Neustadt und schaffen Räume, in denen junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Stadt aktiv mitgestalten können. Besonders hervorzuheben ist, dass dieses vielfältige Engagement überwiegend von jungen Ehrenamtlichen getragen wird und der Verein in seinem 10-jährigen Jubiläumsjahr ein herausragendes Beispiel für gelebte demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt darstellt.
Kontakt
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1832.Das Fest der Demokratie: Detailseite
Friedrichstr. 1
67433 Neustadt an der Weinstraße
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Stadtmarketing: Detailseite
Friedrichstraße 1
Aufgang B
67433 Neustadt an der Weinstraße
Es war der Neustadter Kaufmann Johann Philipp Abresch, der am 27. Mai des Jahres 1832 eine Fahne mit den Freiheitsfarben Schwarz-Rot-Gold hinauf zur Hambacher Schlossruine trug, wo sie dann auf dem Turm gehisst wurde. Ihm zu Ehren verleiht die Stadt Neustadt an der Weinstraße zum dritten Mal einen lokalen Anerkennungspreis, der im Rahmen eines Festaktes auf dem Hambacher Schloss von Oberbürgermeister Marc Weigel überreicht wird. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro wird gestiftet von der Sparkasse Rhein-Haardt.
Der lokale Anerkennungspreis wird gemeinsam mit dem "Hambacher Freiheitspreis 1832" beim Festakt am 29. Mai 2026 auf dem Hambacher Schloss in einer nicht-öffentlichen Veranstaltung verliehen. Über beide Auszeichnungen befindet eine Jury, der unter anderem Oberbürgermeister Marc Weigel, die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Hambacher Schloss, Simone Schneider, sowie Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Medien angehören.
Der "Johann-Philipp-Abresch-Preis" geht an den Wald- und Wanderverein "Die Waldschatten"
In diesem Jahr wird der Preis an den Wald- und Wanderverein „Die Waldschatten e.V.“ verliehen. Zur Begründung heißt es: Das Engagement der Waldschatten verbindet auf beeindruckende Weise aktiven Natur- und Umweltschutz - von Naturverjüngung über Trashbusting bis hin zu nachhaltiger Landschaftspflege - mit einer starken, kontinuierlichen Jugendarbeit in Form von Zeltlagern oder Wanderungen. Darüber hinaus beteiligt sich der Verein an Baumpflanz- bzw. Saat-Aktionen im Pfälzer Wald in den Revieren von den städtischen Förstern Klaus Burkhart und Jens Bramenkamp.
Dies passt sehr gut zum diesjährigen Festmotto „Freiheit pflanzen“. Durch kulturelle Beiträge wie das Wolfsburgfest und das Wolfsgeheul-Musik-Event stärken die Waldschatten zudem das gemeinschaftliche Leben in Neustadt und schaffen Räume, in denen junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Stadt aktiv mitgestalten können. Besonders hervorzuheben ist, dass dieses vielfältige Engagement überwiegend von jungen Ehrenamtlichen getragen wird und der Verein in seinem 10-jährigen Jubiläumsjahr ein herausragendes Beispiel für gelebte demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt darstellt.