Feldhüter: Marcus Westermann und Andreas Remy kümmern sich um 4.500 Hektar Weinberge, Wiesen und Sträucher

Bei der Stadt Neustadt an der Weinstraße gibt es noch den Beruf des Feldhüters. Er kümmert sich um Rückschnitte von Bäumen und Sträuchern entlang von Weinbergen, pflegt Rückhaltebecken von Gewässern, bessert Feldwege mit Schotter aus, mulcht Seitenstreifen oder verwarnt Fahrzeuge, die unzulässig in der Flur geparkt wurden.

Nachgegangen wird zudem Hinweisen, die über die MeldooApp gegeben werden, vor allem illegal entsorgter Müll – ein großes Problem und Ärgernis.

Rund 4.500 Hektar und nahezu 900 Kilometer Wege aller Art umfasst das Gebiet der beiden städtischen Feldhüter Marcus Westermann und Andreas Remy. Westermann ist gelernter Gärtner und war vorher viele Jahre bei der Abteilung Stadtbild und Grün, Remy ist von Hause aus Landwirt und vor vier Jahren zur Stadt gewechselt.

Was die beiden an ihrer Arbeit schätzen? „Bei uns ist jeder Tag anders. War nachts Sturm, können Bäume umgefallen sein. Nach Starkregen müssen wir uns um Becken und Wege kümmern.“

Oft starten die Feldhüter schon um 4 oder 5 Uhr nachts bevor vor allem der Radverkehr losgeht, auch im Winter. „Unsere Maschinen sind groß und vor allem gefährlich.“ Deshalb bitten die beiden ausdrücklich darum, Abstand zu halten und auch mal ein bisschen Geduld mitzubringen.

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Autor: Pressestelle, 16.04.2026