Innenstadt: Gipserstraße soll saniert werden

Der Bauausschuss des Neustadter Stadtrats hat einstimmig beschlossen, die Planungen für die Sanierung der Gipserstraße voranzutreiben. Das Gremium befürwortet die bereits erstellte Entwurfsplanung, die nun konkretisiert wird. Ein Zeitpunkt für den Baubeginn steht noch nicht fest. Die Bauzeit wird etwa ein halbes Jahr betragen.

Die Gipserstraße soll auf ihrer gesamten Länge von rund 120 Metern zwischen der Amalien- und der Talstraße saniert werden. Denn sie ist aufgrund eines alten Natursteinbelags, Frostschäden sowie zahlreichen Ausbesserungen sehr uneben. Auch die Gehwege sind in schlechtem Zustand und eng.

Das künftige Erscheinungsbild orientiert sich an die in die Gipserstraße mündende Arndtstraße. Unter anderem mit dem gleichen Gehwegpflaster entsteht ein einheitliches Straßenbild im Quartier. Die Fahrbahn wird asphaltiert und auf drei Meter Breite beschränkt. Dadurch kann der östliche Gehweg zwischen Jahn- und Talstraße auf 1,60 Meter verbreitert werden. Die Gehwege werden gepflastert. Im südlichen Bereich zwischen der Amalienstraße und der Jahnstraße sind drei gepflasterte Parkstände vorgesehen. Im nördlichen Bereich sind (wie bereits jetzt) keine Parkstände möglich, aufgrund der geringen Breite zwischen der Bebauung.

Zuvor wird der Eigenbetrieb Stadtentsorgung (ESN) das Kanalsystem einschließlich der Hausanschlüsse sanieren. Der bestehende Schmutzwasserkanal stammt aus dem Jahr 1926, das Baujahr des Regenwasserkanals ist nicht dokumentiert. Die Stadtwerke planen zudem die Erneuerung der Wasserleitung aus dem Jahr 1965 sowie der Gasleitung von 1976. Zudem sollen jeweiligen Hausanschlussleitungen, soweit erforderlich, ausgetauscht werden. Im Zuge des Neubaus eines Regenrückhaltebeckens hat der ESN bereits das Kanalsystem zwischen der Amalienstraße und der Jahnstraße erneuert.

Abschließend erhält die Gipserstraße eine neue Straßenbeleuchtung mit energiesparender LED-Technik. Auch die Stromversorgung wird bei Bedarf erneuert. Die Gesamtkosten werden auf 350.000 Euro geschätzt.

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Autor: Pressestelle, 16.03.2026