Radweg Rothenbusch

Eine wertvolle Ergänzung des bestehenden städtischen Radwegenetzes ist die Schaffung einer durchgehenden Wegeverbindung in Ost-West-Richtung. Von Westen aus der Innenstadt kommend führt heute bereits ein gemeinsamer Rad-Fuß-Weg durch den Grünzug bis zum Bahnhaltepunkt Böbig. Die neugeplante Radwegeverbindung schließt dort an: Vom Grünzug verläuft der Weg über das Landesgartenschaugelände weiter entlang des Speyerbachs durch den Rothenbusch bis zum Ordenswald im Osten der Stadt und von dort aus weiter bis in die Nachbargemeinden. Die Umsetzung ist in mehrere Teilabschnitte untergliedert.

Der Abschnitt durch Landesgartenschaugelände von der Landwehrstraße bis zur Branchweilerhofstraße wird durch das Landschaftsarchitekturbüro Atelier Loidl geplant und federführend durch die LGS gGmbH umgesetzt. Im Veranstaltungszeitraum von April bis Oktober 2028 wird dieser Abschnitt exklusiv durch die Besucher der Landesgartenschau, ausschließlich als Fußweg, genutzt. Nach der Gartenschau wird er auch für den Radverkehr freigegeben.
Die Maßnahme wird im Rahmen des Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr gefördert.


Für sichere Querungsmöglichkeiten sowohl in der Landwehrstraße westlich als auch in der Branchweilerhofstraße östlich des Landesgartenschauareals trägt die städtische Tiefbauabteilung Sorge. Dort werden neue Querungshilfen für Fußgänger und Radfahrende geschaffen.

Des Weiteren wurde die Oberfläche der Anliegerstraße durch den Rothenbusch saniert. Ab der Gaststätte „Rothenbuschklause“ wird der bisherige schmale Pfad auf 2,5 m verbreitert und bis Ende Februar 2026 als wassergebundener Weg bis zum Anschluss an den Radweg R58 (Palatia-Radweg von Neustadt nach Speyer) ausgebaut.