Die Familie Denis

Vom Generalvikar des Bischofs von Châlons (heute: en Champagne), als höchster Forstbeamter Napoleons und dann als bayerischer Kreisforstmeister hat Pierre Denis seinen Weg nach Neustadt gefunden. Er wohnte zusammen mit seiner Familie in der Landschreibereistrasse 26, Sohn Paul Camille besuchte in Paris das Lycée Louis-le-Grand. Vater Pierre und Sohn Albert sind in der Pfalz verstorben und hier auf dem Neustadter Friedhof an der Hetzelstraße beerdigt.

Sohn Paul Camille war am 25. oder 26. Juni 1795 im Montier-en-Der geboren. Er studierte an der in Pariser École Polytechnique, wurde bayerischer Kreisbaurath bei der Regierung in Speyer und unterstützte als Mitglied des Pressvereins das Hambacher Fest. Staatlicher Verfolgung entging er durch eine Beurlaubung mit Auslandsreise, bei der er die Eisenbahn in England und Amerika studierte.

Nach Rückkehr baute er die erste Eisenbahn in deutschen Landen zwischen Nürnberg und Fürth und startete die Eisenbahnära.  Später Direktor der Pfälzischen Bahnen erbaute er u.a. die Pfälzische Ludwigsbahn und die Pfälzische Maximiliansbahn. In deutschen Landen schuf er insgesamt mehr als 1000 Kilometer Eisenbahn. Seinen Lebensabend verbrachte er in Dürkheim – beerdigt ist er auf dem St. Helenenfriedhof in Strasbourg.