Die Entstehung der Legende
Die erste schriftliche Fassung der Kunigunden-Legende stammt aus dem Jahr 1789. Hundert Jahre nach der Verwüstung Speyers im Pfälzischen Erbfolgekrieg berichtete Friedrich Kuhlmann in seiner Schrift "Geschichte der Zerstörung der Reichsstadt Speyer durch die französischen Kriegsvölker", dass die Neustadter Bürgerstochter Kunigunde Kirchner das Herz des Kriegskommissars de Werth gefesselt habe. Diese habe daraufhin bei der französischen Generalität die Verschonung Neustadts erwirkt.