Heinrich Jacobi und Kunigunde Kirchner
Im Homburg v.d. Höhe stieß um 1930 der Direktor des Saalburgmuseums Heinrich Jacobi (1866-1946) bei Forschungen auf die Familiengeschichte der Kunigunde. Er stellte fest, dass der Kriegskommissar Johann Peter de Werth 1706 in den Dienst des Landgrafen Friedrich II. getreten war. 1704 hat er im pfälzischen Albersweiler in zweiter Ehe die Kunigunde Kirchner geheiratet. Diese folgte de Werth nach Homburg, das Paar bekam zwei Kinder. De Werth starb im Januar 1708. Noch im Trauerjahr heiratete Kunigunde den Hofmeister Antonius Claudius de Vallee. Kunigunde starb wenige Monate später am 16.Februar 1709. Heinrich Jacobi sorgte dafür, dass ein großes Ölgemälde als angebliches Bildnis der Kunigunde im Jahr 1950 in das Heimatmuseum Neustadt gelangte.