St. Johannes Baptist Kirche in Königsbach


Vor der grünen Kulisse des Waldes erhebt sich am steil aufsteigenden Haardtrand die Königsbacher Kirche St. Johannes Baptist.

Der hohe Turm ist von der Ebene aus schon von weitem als unverwechselbares Wahrzeichen des alten Winzerdorfes zu erkennen. Am 1. April 1424 bekam die kleine "Johannes-Kapelle", die an der Stelle der heutigen Kirche gestanden hat, einen Taufstein und wurde damit zur vollgültigen Kirche einer selbstständigen Gemeinde. Wenige Jahrzehnte später, nach 1450, wurde unter der Herrschaft der Ritter von Hirschhorn eine gotische Kirche errichtet, von der noch der Turm übriggeblieben ist. Die Kirchengemeinde wuchs mit der Zeit immer mehr an, die gotische Kirche jedoch zerfiel als Folge des Dreißigjährigen Krieges mehr und mehr. Geld für Reparaturen war nicht vorhanden, doch genehmigte Bischof Franz Christoph von Hutten den Königsbachern eine neue Kirche.

Am 3. Juli 1753 wurde der Grundstein gelegt und fast genau drei Jahre später konnte die Kirche eingeweiht werden. Das Innere der Kirche war mit reichem barockem Zierat ausgeschmückt, der leider einer grundlegenden Renovierung vor rund 40 Jahren zum Opfer fiel. Geblieben ist das Ebenmaß des Kirchenschiffs mit der barocken Kanzel, dem Beichtstuhl und den originalen Seitenteilen des Kirchengestühls.
Ein ganz besonderes Kleinod der Königsbacher Kirche aber ist der jetzt im Chorraum stehende Flügelaltar. Er zählt zu den herausragensten Kunstschätzen der Pfalz, und schon allein seinetwegen lohnt sich ein Besuch der Kirche. Er besteht aus einem Mittelbild mit der Kreuzigung Christi und zwei Seitenflügeln. Der "Kalvarienberg" als Zentrum wurde 1485 oder 1487 geschaffen.

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