Glanzvoll restauriert mit neuentdeckten Fresken aus dem 15. Jahrhundert und großer Geschichte der Kurfürsten
Die Stiftskirche in Neustadt an der Weinstraße, das Wahrzeichen der Stadt, muss man gesehen haben: Hier war die erste Grablege der pfälzischen Wittelsbacher Kurfürsten, und die Mauern verraten manches über mittelalterliche Geschichte und Bräuche: Brezelmaße und Bäckerzeichen erzählen über Handwerk und Markt, das filigrane Maßwerk über Architekturprinzipien, die Grabmale der Stiftsherren über kurfürstliche Geschichte.
Wussten Sie schon?
… dass bei den so langwierigen Renovierungsarbeiten der Stiftskirche richtige Schätze aufgetaucht sind in Form von Deckengemälden aus der Gründerzeit?
Besonders faszinierend sind die entdeckten, frei gelegten Deckenmalereien aus den Jahren nach 1410, die Fresken im Paradies, die Wappentafel und nicht zuletzt das Mosaik auf der Trennmauer sowie die Glasfenster mit Persönlichkeiten und Motiven zur theologischen und weltlichen Seite der Reformation. Die Fürstengräber und Deckenfresken im im ehemaligen Stiftschor, heute überwiegend Barock sind ein weiterer Höhepunkt!