Wie läuft der Schulwechsel ab?

Für die Anmeldung zur weiterführenden Schule bekommen Sie von der Grundschule, die Ihr Kind besucht, ein Formular. Dieses Formular und eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses bringen Sie zur Anmeldung mit. Ob noch weitere Unterlagen erforderlich sind – beispielsweise das Familienstammbuch zur Einsicht oder als Kopie, das Jahreszeugnis der dritten Klasse oder Fotos für eine Fahrkarte – können Sie gewöhnlich auf der Homepage der aufnehmenden Schule nachlesen.

Einige Schulen wünschen, dass Sie die Empfehlung der Grundschule vorlegen. Es liegt in Ihrer freien Entscheidung, ob Sie diesem Wunsch nachkommen – Sie sind nicht dazu verpflichtet, sollten aber im Interesse Ihres Kindes die Zusammenarbeit mit der Schule suchen.

Mit diesen Unterlagen melden Sie Ihr Kind direkt bei der weiterführenden Schule an, für die Sie sich entschieden haben. Der Anmeldezeitraum liegt regulär im Februar (bei manchen Schulen schon Ende Januar), die genauen Daten werden beispielsweise in der regionalen Tageszeitung, den Grundschulen oder auf den Internetseiten der Schulen bekannt gegeben.

Vor der Aufnahme führt die Schulleitung der weiterführenden Schule üblicherweise ein Beratungsgespräch mit Ihnen und Ihrem Kind gemeinsam. So können alle Seiten feststellen, ob die Schule die richtige Wahl für Ihre Familie ist. Für Ihr Kind ist dieser Termin ein wichtiger und spannender Schritt im Übergangsprozess, bei dem es seine künftige Schule kennenlernen kann (und umgekehrt).

Über den Antrag zur Aufnahme entscheidet die Schulleitung (bei mehr Bewerbern als Plätzen anhand eines Auswahlverfahrens oder per Losentscheid). Bei der Aufnahme werden persönliche Daten und Kontaktdaten für Notfälle erhoben, gegebenenfalls auch Beeinträchtigungen und Krankheiten, sofern diese für die Schule relevant sind. Sollte Ihr Kind an der Schule Ihrer Wahl abgelehnt werden, können Sie sich bei einer anderen Schule bewerben.

Über die Aufnahme an einer weiterführenden Schule informieren Sie dann die Grundschule.