Der Druckermeister erzählt über Zünfte, Bauernkrieger und Reformatoren
In der Begegnung mit dem Druckermeister (alias Michael Landgraf) erfährt man vieles über das Leben der Menschen damals. Man litt unter Krankheiten und der hohen Kindersterblichkeit, erlebte Kriege, Standesdenken und soziale Unruhen. Damals verbreitete Bilder wie der Totentanz oder eines, das Gott als strengen Richter darstellte, machen die Ängste der Menschen greifbar. Hier knüpften die Reformatoren an, als sie Veränderungen forderten und in den evangelischen Territorien und Städten umsetzten.
Haltepunkte der Führung sind u.a. die Stiftskirche, das Casimirianum, der Steinhäuser Hof, das Gerberhaus, die Metzgergasse mit der „Herberge“, die alte Landschreiberei sowie die kurfürstliche Kellerei.