Girls' Day 2025 auf dem Landesgartenschau-Gelände

Was macht man eigentlich bei der Wasser- und Abfallwirtschaft? Vier Schülerinnen haben beim diesjährigen Girls‘ Day einen Tag bei der Genehmigungsbehörde SGD Süd verbracht und auf dem Landesgartenschau-Gelände aktuelle Projekte kennengelernt.

Mit Baustellenwesten und geländefesten Schuhen ausgestattet ging es für die vier Schülerinnen direkt raus ins Gelände. Dass eine ehemalige Deponie rekultiviert und so für die Öffentlichkeit zugänglich und als Landschaftspark genutzt werden kann, ist bundesweit einmalig. Entsprechend eng ist die Abstimmung zwischen der Landesgartenschaugesellschaft und der zuständigen Genehmigungsbehörde. „So können wir sicherstellen, dass das Projekt erfolgreich wird und einen nachhaltigen Mehrwert für Neustadt an der Weinstraße bringt“, sagte Lisa Niederhaus, Projektleitung Planung, Bau, Betrieb bei der LGS gGmbH.

Im westlichen Teil des LGS-Geländes konnten die Schülerinnen bereits einen Eindruck davon gewinnen, wie der Speyerbach in Zukunft aussehen wird, wenn er nicht mehr in seiner Betonrinne fließt. „Ziel ist es, dem Speyerbach wieder einen natürlichen Verlauf mit vielfältigen Strukturen und Strömungsverhältnissen zu geben, wo Pflanzen und Tiere optimale Lebensbedingungen haben“, erklärte Fritjof Schäfer von der SGD Süd. Er zeigte den Schülerinnen auch, welch umfangreiche Maßnahmen der Naturschutz erfordert, wie beispielsweise die Bekämpfung des japanischen Staudenknöterichs.

Am Ende des Tages hatten die Schülerinnen erste Eindrücke davon bekommen, mit welchen Themen sich eine Genehmigungsbehörde beschäftigt – und vielleicht ist ja das Interesse geweckt worden, mehr von den Berufsfeldern in der Wasser- und Abfallwirtschaft zu erfahren.

07.04.2025