Geschichte und Wappen Gimmeldingen

Im Mittelalter lag südöstlich des Mußbachs das kleine Dorf Lobloch, das 1751 in Gimmeldingen aufging und inzwischen eng mit dem Hauptort verschmolzen ist. 1860 erhielt die Gemeinde Gimmeldingen durch das Königreich Bayern den amtlichen Doppelnamen Gimmeldingen-Lobloch, was am 27. November 1952 allerdings rückgängig gemacht wurde. Der Name des ehemaligen Dorfes Lobloch ist heute nur noch in der Loblocher Straße, im Loblocher Schlössel und bei der Bezeichnung eines lokalen Weinfestes enthalten.

Bereits 1472 ist in Gimmeldingen eine religiöse Winzerbruderschaft zu Ehren Unserer Lieben Frau urkundlich belegt. Sie wurde am 10. Januar 1472 vom Speyerer Generalvikar Peter vom Stein kanonisch anerkannt sowie mit Ablässen für ihre Mitglieder ausgestattet.