Dunaújvaros Ungarn)
Am Flusskilometer 1.582 der vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer strömenden Donau wurde Dunaújváros als eine der jüngsten ungarischen Städte erbaut. Die heutige Stadt wurde an der Stelle der einst von Kaiser Trajan errichteten militärischen Befestigung Intercisa angelegt, geographisch in der Mitte Ungarns im südlichen Teil des Bezirkes Fejér, etwa 70 km von Budapest und 90 km vom Plattensee entfernt gelegen. Durch die zentrale Lage der Stadt ist ihr Anschluss an das Verkehrsnetz des Landes gut, sie ist sowohl auf der Landstraße, per Bahn als auch auf dem Wasserwege erreichbar. Die heute über 50.000 Einwohner zählende Stadt ist am nördlichen und am südlichen Ende durch die Hauptverkehrsstraße Nr. 6 an das Straßenverkehrsnetz des Landes angeschlossen.
Die Eisenbahn und die Donau spielen in erster Linie beim Warentransport eine bedeutende Rolle. Für mit kleineren Flugzeugen eintreffende Gäste steht auch der regelmäßig genutzte Sportflugplatz zur Verfügung. In der noch jungen Stadt sind verschiedene Stilrichtungen zu erkennen. Ein bedeutender Teil der Gebäude in der Innenstadt ist jedoch vom Stempel des sogenannten „Sozialistischen Realismus“ geprägt. Größter Arbeitgeber ist das „Donau-Eisenwerk“, einer der größten Hüttenbetriebe Ungarns.
Sehenswert ist für jeden Besucher auch der Statuenpark am unteren Donauufer. Durch die günstige Lage der Stadt direkt an der Donau ist hier in erster Linie der Wassersport verbreitet.
H-2400 Dunaújváros
49.500 Einwohner
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