Waiblingen-Neustadt
Der Ort wurde erstmals urkundlich erwähnt am 19.11.1298. Der Ortskern liegt auf einem felsigen Muschelkalkvorsprung am rechten Remsufer. Von 1481 bis 1538 hatte das kleine, 245 Einwohner zählende Neustadt zwei Geistliche.
In den 50er- und 60er-Jahren hat sich die Ortschaft zur bedeutendsten Industriegemeinde des Rems-Murr-Kreises gewandelt. Erfreulicherweise kann dennoch vermerkt werden, dass Landwirtschaft und Weinbau nicht vollständig verdrängt wurden. In der Geschichte der Gemeinde Neustadt lassen sich drei bedeutende Abschnitte erkennen. Einmal die verschwommene Überlieferung über die früheren Stadtrechte, abgeleitet aus einer beim Staatsarchiv in Stuttgart verwahrten Urkunde. Noch im Bewusstsein vieler älterer Alteingesessener ist die Blütezeit des „Bad Neustadtle“ im 19 Jh. Der letzte Abschnitt umfasst die Strukturänderung vom Dorf zur Industriegemeinde. Die von der Bevölkerung zunächst mit großer Skepsis betrachtete Eingliederung der Gemeinde in die Stadt Waiblingen zum 1.1.1975 war ein geschichtlich bedeutungsvoller Schritt, jedoch kein Rückschritt. Die gewachsene Eigenart der einzelnen Teile der Stadt, das örtliche Brauchtum und das kulturelle Eigenleben konnten und können weiterhin gepflegt werden. Sehenswert sind die alten Fresken (ca. 1300) in der Martinskirche. Ein lohnendes Wanderziel ist der Aussichtspunkt „Söhrenberg“ mit 369 Meter Höhe.
Waiblingen-Neustadt
Landkreis Rems-Murr
5.600 Einwohner
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