Neustadt (Hessen)

Malerisch umrahmt von bewaldeten Hügeln liegt die Stadt Neustadt (Hessen) mit ihren Stadtteilen Mengsberg, Momberg und Speckswinkel am östlichen Rand des Landkreises Marburg-Biedenkopf inmitten Hessens. Graf Ludwig II. von Ziegenhain legte um das Jahr 1260 unterhalb der Nellenburg auf einem von Wasser umflossenen Schwemmhügel eine befestigte Siedlung an. 1294 verkaufte dessen Sohn Engelbrecht „Burg und Stadt mit allem Zubehör“ für 2.200 kölnische Pfennige an den Erzbischof von Mainz. Die Mainzer Herrschaft dauerte bis 1801. Danach gehörte die Stadt zum Kurfürstentum Hessen, bis sie 1866 preußisch wurde.

Im Jahre 1477 wurde der sagenumwobene Hans von Dörnberg Pfandherr von Neustadt. Unter dem mächtigen Hofmeister des Landgrafen von Oberhessen herrschte eine rege Bautätigkeit in der Stadt. Zunächst wurde die alte Burg zum Schloss umgebaut. Es folgten der nach ihm benannte Junker-Hansen-Turm, der größte Fachwerkrundbau der Welt, und die katholische Stadtpfarrkirche „Hl. Dreifaltigkeit“. Diesen markanten Gebäuden verdankt Neustadt bis heute den Beinamen „die historische Stadt im Marburger Land“. Höhepunkt im Leben der Stadt sind die Trinitatiskirmes am Wochenende nach Pfingsten und der Karneval. Umfangreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten, eine Vielzahl von Vereinen sowie zahlreiche Angebote für alle Generationen sorgen für eine angenehme Lebensqualität in Neustadt.

Neustadt (Hessen)

Landkreis Marburg-Biedenkopf
9.100 Einwohner

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