Suffizienzstrategie
Diese Strategie wird überwiegend als Ergänzung zur Effizienz gesehen, da der Material- und Energieverbrauch trotz Effizienzmaßnahmen aus den oben genannten Gründen weiter stark ansteigt.
Die Suffizienz setzt dabei sowohl auf der Ebene jedes Einzelnen als auch auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene an und fordert einen kulturellen Wandel, der das aktuelle Konsumverhalten hinterfragt. An die Stelle des „immer-mehr-haben-wollens“ soll Genügsamkeit treten und eine zentrale Frage gestellt werden: Was macht (m)ein gutes Leben aus? Es geht somit nicht einfach nur um Verzicht – was wir eher mit negativen Gefühlen verbinden – sondern darum, uns selbst darüber klar zu werden, was uns im Leben wichtig ist. Beispielsweise gelingende Beziehungen, Freundschaften oder in der Natur zu sein.
Beide Ansätze – die Effizienz und die Suffizienz – zielen auf eine mengenmäßige Verringerung des Rohstoffverbrauchs ab und sind idealerweise gemeinsam zu verfolgen.