Plastiktüten und Papier

Kunststoffe sind nicht biologisch abbaubar und unterliegen kaum einer Mineralisation. Das bedeutet, dass Kunststoffprodukte zwar kontinuierlich kleiner, aber nicht vollständig abgebaut werden. Dieser Prozess dauert Jahrzehnte bis Jahrhunderte. Sie reichern sich als Plastikmüll und Mikroplastik an Land und im Wasser an und sind eine Gefahr für Tiere und die Umwelt. Tiere verwechseln sie mit Nahrung oder verfangen sich in ihnen und verenden.

Darüber hinaus beeinträchtigen Additive (Stoffe, die dem Kunststoff beigefügt werden, um eine bestimme Eigenschaft zu erzielen) beispielsweise die Fortpflanzung, können Krebs auslösen und das Hormonsystem beeinflussen. Auch ziehen Kunststoffpartikel chemische Schadstoffe an sich, die dann wiederum über die Nahrung in den Organismus gelangen und sich dort anreichern. Schlussendlich gelangen diese Schadstoffe auch in unseren Körper und können zu Hormon- und Fortpflanzungsstörungen führen sowie Krebs auslösen.

Auch Papier ist derzeit leider zum überwiegenden Teil nicht für den biologischen Kreislauf optimiert. Papiere enthalten neben Holzfasern auch eine Reihe unterschiedlichster Füllstoffe, Leime, Farbstoffe und Lacke. Darüber hinaus sind die verwendeten Druckfarben oft problematisch. Druckprodukte enthalten somit viele Stoffe, die für Mensch und Natur potenziell giftig sind, in den Hormonhaushalt eingreifen und Krankheiten auslösen können.