Stadt erhält vier Millionen Euro für energetische Sanierung der Berufsschule, Gebäude B - höchste Fördersumme im Bereich Hochbau – Energieeinsparung um bis zu 60 Prozent
Die Stadt Neustadt an der Weinstraße erhält für die umfassende energetische Sanierung ihrer Berufsschule (Gebäude B) Fördermittel in Höhe von insgesamt 4.025.647,80 Euro. Die Förderung setzt sich aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zusammen. Mit dieser Bewilligung erhält die Stadt die bislang höchste Fördersumme im Bereich Hochbau, die jemals für ein kommunales Bauprojekt in der Stadt bereitgestellt wurde.
Der Anteil der Förderung beträgt 90 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben. In einem aufwendigen Verfahren konnte sich die Stadt gegen eine Vielzahl anderer Kommunen durchsetzen.
Die Fördermittel ermöglichen die umfassende energetische Modernisierung der Berufsschule in der Robert-Stolz-Straße 36. Im Fokus stehen die Sanierung der Fenster, der Fassade sowie der Flachdächer. Durch die Erneuerung der Gebäudehülle wird eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz erreicht. Nach den vorliegenden Berechnungen kann der Energieverbrauch des Gebäudes um rund 60 Prozent gesenkt werden.
Mit dem Projekt investiert die Stadt gezielt in die Zukunft ihres Bildungsstandorts. Neben den erheblichen Energieeinsparungen werden auch die bauliche Qualität und der Nutzungskomfort der Schule nachhaltig verbessert. Moderne Fenster, eine leistungsfähige Wärmedämmung und die Sanierung der Dachflächen sorgen künftig für ein angenehmeres Raumklima und reduzieren gleichzeitig den CO₂-Ausstoß deutlich.
„Die Förderung ist ein starkes Signal für den Bildungsstandort Neustadt an der Weinstraße und für die kommunale Energiewende. Dass wir für dieses Vorhaben die bislang höchste Fördersumme im Bereich Hochbau erhalten, unterstreicht die Bedeutung des Projekts weit über die Stadtgrenzen hinaus“, erklärt Dr. Maximilian Wienecke, Fachbereichsleiter Gebäudemanagement.
Eine besondere Herausforderung des Projekts ist die Sanierung der bestehenden Fassade. Dabei handelt es sich um eine vorgehängte Betonfassade, deren konstruktive Besonderheiten die Planung und Umsetzung der energetischen Modernisierung deutlich anspruchsvoller gestalten als bei konventionellen Fassadensystemen. Die komplexen baulichen und technischen Anforderungen erfordern eine intensive Vorbereitung sowie die Entwicklung passgenauer Sanierungslösungen.
Aus diesem Grund nimmt die Planung der Maßnahme einen wesentlichen Teil des Gesamtprojekts ein und stellt zugleich dessen anspruchsvollsten Abschnitt dar. Bereits im Vorfeld müssen zahlreiche technische, statische und bauphysikalische Fragestellungen geklärt werden, um die energetischen Ziele zu erreichen und gleichzeitig den laufenden Schulbetrieb aufrechtzuerhalten. Die sorgfältige Planung bildet damit die Grundlage für eine erfolgreiche und termingerechte Umsetzung der Sanierung bis Herbst 2028.
Mit dem Vorhaben leistet die Stadt Neustadt an der Weinstraße einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur nachhaltigen Entwicklung öffentlicher Gebäude und zur langfristigen Sicherung eines modernen Lernumfelds für kommende Generationen.
Kontakt
Presse und Kommunikation: Detailseite
Marktplatz 1
67433 Neustadt an der Weinstraße