Stadtleben: Sieben Künstler, eine ehemalige Papierfabrik – und keine Galerie dazwischen
INDUSTRIAL ART #1 eröffnet am 30. Oktober in Neustadt an der Weinstraße. Mit INDUSTRIAL ART verwandeln sieben Künstlerinnen und Künstler zwei Hallen einer ehemaligen Papierfabrik in Neustadt an der Weinstraße für einige Tage in einen Ort zeitgenössischer Kunst. Die Vernissage findet am 30. Oktober 2026 statt.
Malerei, Fotografie, Skulptur, Druckgrafik, Licht, Video und Projektion treffen dabei auf die rohe Architektur der alten Industrieanlage. Zwischen Beton, hohen Decken und den Spuren der früheren Produktion entsteht eine Ausstellung, die nicht nur Kunst zeigt, sondern den ganzen Ort zum Erlebnis macht. Von expressiver Malerei und Skulpturen aus Beton und Stahl bis zu einer kompletten Halle, die mit Licht und Videoprojektionen bespielt wird, reicht das Spektrum der Ausstellung.
Die sieben Kunstschaffenden Uschi Felix, Haegar, Joachim Kunkel, Anja Lang, Christian Moll, Hugo Weingardt und Andreas Botsch organisieren und gestalten die Ausstellung selbst – ohne Galerie als Vermittler.
Im Mittelpunkt steht die unmittelbare Begegnung mit Kunst und Künstlern. „Viele Menschen glauben, sie müssten etwas von Kunst verstehen, bevor sie eine Ausstellung besuchen. Diese Hürde wollen wir nehmen“, sagt Christian Moll. INDUSTRIAL ART versteht sich deshalb ausdrücklich auch als Einladung an Menschen, die sonst eher selten den Weg in eine Kunstausstellung finden. Die Künstler sind persönlich vor Ort und laden dazu ein, Kunst ohne Berührungsängste zu entdecken, zu erleben und ins Gespräch zu kommen.
INDUSTRIAL ART #1 – Kunst trifft Industrie Alte Papierfabrik
Talstraße 280
67434 Neustadt an der Weinstraße
Vernissage: Freitag, 30. Oktober 2026, 19 Uhr, Zur Eröffnung: Klangperformance mit Klaus Buchner an der Handpan und Sean Gubtill an der Trompete
Öffnungszeiten: Samstag, 31. Oktober 2026, 15 bis 19 Uhr, Sonntag, 1. November 2026, 13 bis 18 Uhr
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