Wolf'sche Anlage

Ein besonderer Ort mit Geschichte

Die Anlage wurde um 1840 von Johann Ludwig Wolf als Landschafts- beziehungsweise Waldpark angelegt und später von seinem Schwiegersohn Dr. Bürklin weiter ausgebaut. Auf dem rund fünf Hektar großen Gelände entstanden Wege mit einer Gesamtlänge von 3,2 Kilometern, die den Park zu einem außergewöhnlichen Ort der Erholung und Begegnung machten.

Zur Anlage gehörten zahlreiche besondere Gestaltungselemente: ein künstlich angelegter Wasserfall, ein kleines Gartenhaus, eine Eremitage, ein SpringbrunnenWasserleitungenAussichtsplattformen mit Sitzgelegenheiten, eine Grotte sowie ein Schweizer Haus, von dem heute nur noch die Grundmauern erhalten sind.

Bereits in einem Buch aus dem Jahr 1853 wurde die Schönheit dieses Ortes eindrucksvoll beschrieben. Dort ist von einem Garten und von „den freundlichsten Anlagen“ die Rede, „in denen die Kunst vieles Schönes geschaffen hat“. Erwähnt werden außerdem die am Berghang verlaufenden Wege, Stufen und Terrassen sowie die liebevoll gestalteten Ruheplätze, Pavillons und die Eremitage.

Auch wenn im Laufe der Zeit vieles zerstört wurde und heute nur noch Reste der ursprünglichen Anlage sichtbar sind, lässt sich der besondere Reiz dieses historischen Parks noch immer erahnen. Die Wolf’sche Anlage wird an vielen Stellen sukzessive repariert und mit viel Liebe zum Detail neu gestaltet. Mit etwas Fantasie wird spürbar, wie eindrucksvoll und abwechslungsreich diese Anlage einst gewesen sein muss.