in Krafttreten des Fachbeirats Energie- und Wärmewende

Autor/in: Stabsstelle Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung

Der am 28. April 2026 in Kraft getretene Fachbeirat Energie- und Wärmewende berät den Stadtrat und die Stadtverwaltung bei der strategischen Ausrichtung und Umsetzung der kommunalen Energie- und Wärmewende. Als fachliches Beratungsgremium bringt er sein Fachwissen in den politischen und fachlichen Austausch zur kommunalen Wärmewende ein. Das Gremium setzt sich aus insgesamt 14 Mitgliedern zusammen. Je einen Sitz stellen die im Stadtrat vertretenen Parteien und Wählergruppen (CDU, SPD, FWG, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und AfD). Die weiteren Plätze besetzen Akteure aus der Praxis durch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtwerke, der Wohnungsbaugesellschaft (WBG), des Handwerks (Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektro- sowie Schornsteinfegerhandwerk), der Energieberatung, der Stabsstelle Klimaschutz sowie dem Umweltverband (NABU).

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung können an den Sitzungen mit beratender Stimme teilnehmen. Zudem können bei Bedarf Sachverständige oder Gäste, wie etwa Vertretungen des Mieterschutzvereins oder von Haus & Grund bei für sie relevanten Themen zu einzelnen Tagesordnungspunkten hinzugezogen werden.

Ziel des Beirats ist es, fachliche, soziale und ökologische Aspekte der Energie- und Wärmewende ausgewogen zu berücksichtigen. Das Gremium tagt in der Regel viermal jährlich. Zu seinen Aufgaben gehören die Erarbeitung von Empfehlungen und Impulsen zur Weiterentwicklung der Energie- und Wärmekonzepte, die fachliche Einordnung strategischer Maßnahmen sowie die Unterstützung bei der Vernetzung relevanter Akteurinnen und Akteure. Dabei hat der Fachbeirat ausschließlich eine beratende Funktion und keine Entscheidungsbefugnis.