Innenstadt: Ordnungsbehörde zieht Bilanz zum Deutschen Weinlesefest

Autor/in: Pressestelle

Während die Innenstadt rund um das Deutsche Weinlesefest feierte, sorgten KVD und Verkehrsüberwachung dafür, dass der Festbetrieb sicher und der Verkehr möglichst flüssig blieb. Die Bilanz der Ordnungsbehörde zeigt: Hinter den Weinständen, Umzügen und Konzerten steckte auch viel Ordnungs- und Verkehrsdienst.

Vom 25. September bis 12. Oktober war der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) mit durchschnittlich acht bis zehn Beamten täglich auf dem Festgelände unterwegs. Sie kontrollierten Zufahrten und Absperrungen, begleiteten die Einhaltung von Ausschankzeiten und Musikende und waren Ansprechpartner für Beschwerden, Konflikte und sicherheitsrelevante Vorfälle.

Dabei kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen und Störungen. Der KVD sprach mehrere Platzverweise aus, unterstützte Polizei und privaten Sicherheitsdienst und befasste sich mit alkoholisierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Auch Urinieren in der Öffentlichkeit – etwa in der Unterführung – musste trotz ausreichender Toilettenanlagen mehrfach unterbunden oder geahndet werden.

Besonders kritisch wurde es am späten Samstagabend des 10. Oktober: Eine alkoholisierte Gruppe von etwa 15 bis 17 Personen sorgte für eine Störung. Als KVD und Sicherheitsdienst die Gruppe des Geländes verweisen wollten, kam es zu einem Handgemenge. Zwei kommunale Vollzugsbeamte wurden dabei leicht verletzt. Am darauffolgenden Sonntag unterband der KVD außerdem einen nicht genehmigten Drohnenflug über dem Festgelände und unterstützte die Polizei bei der Suche nach einer Gruppe Jugendlicher nach einer gemeldeten Bedrohung.

Verkehrsüberwachung im Dauereinsatz

Auch auf den Straßen rund um das Fest war viel zu tun. Die Verkehrsüberwachung hielt Rettungswege, Zufahrten und wichtige Verkehrsflächen frei und griff bei Falschparkern ein: Insgesamt wurden 111 kostenpflichtige Verwarnungen erteilt.

Besonders im Zusammenhang mit dem Aufbau, dem Altstadtlauf und dem großen Winzerfestumzug mussten Fahrzeuge weichen, die im absoluten Haltverbot oder verkehrsbehindernd standen. Insgesamt waren es 68 Abschleppmaßnahmen. Zusätzlich sicherte die Verkehrsüberwachung Aufstell- und Umleitungsflächen und unterstützte Polizei sowie Straßenverkehrsbehörde bei der Organisation des Umzugs.

Die Ordnungsbehörde war schon vor Festbeginn gefordert: Das Sicherheitskonzept des Veranstalters musste geprüft und genehmigt werden. Während des Festes arbeitete die Behörde eng mit Veranstaltungsleitung, Polizei, Feuerwehr, DRK, THW, Straßenverkehrsbehörde, Stadtbild und Grün sowie dem Eigenbetrieb Stadtentsorgung zusammen.

Die Stadtverwaltung dankt allen Einsatzkräften für ihren Einsatz während des Deutschen Weinlesefestes.

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