Stadtleben: Online-Umfrage: Wie fahrradfreundlich ist Neustadt?

Autor/in: Pressestelle

Die Stadt Neustadt an der Weinstraße ruft zur Beteiligung am diesjährigen ADFC-Fahrradklima-Test auf. Die Online-Befragung bietet Radfahrerinnen und Radfahrern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Wünsche zurückzumelden und damit wichtige Hinweise für die weitere Entwicklung des Radverkehrs zu geben.

Die Teilnahme ist bis 30. November 2026 unter www.adfc.de möglich, ist anonym, umfasst 27 Fragen und dauert rund zehn Minuten. Je mehr Menschen teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis!

Beim Fahrradklima-Test 2026 legt der ADFC erstmals einen eigenen Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche. In zusätzlichen Fragen geht es unter anderem darum, ob junge Menschen üblicherweise mit dem Rad unterwegs sind, wie sicher sie sich dabei fühlen und ob es ausreichend Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sowie gute Abstellmöglichkeiten an Schulen, Kindergärten und Freizeitorten gibt. Auch Kinder und Jugendliche, die nicht mit dem Fahrrad fahren, können und sollen teilnehmen. Ihre Rückmeldungen helfen zu verstehen, welche Gründe gegen das Radfahren sprechen und welche Veränderungen ihnen eine eigenständige und sichere Mobilität erleichtern würden.

Die bundesweiten Ergebnisse sowie die stadtspezifischen Auswertungen des Fahrradklima-Tests werden im Frühjahr 2027 veröffentlicht.

„Neustadt hat beim Radverkehr in den vergangenen Jahren schon viel erreicht. Gleichzeitig wollen wir noch besser werden. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie die Menschen die Situation im Alltag tatsächlich erleben“, erklärt der Beigeordnete und Verkehrsdezernent Bernhard Adams.

In Neustadt wurde schon viel erreicht

Bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht wurden in Neustadt beispielsweise die Ergänzung und Erneuerung von Schutzstreifen und anderen Markierungen, eine durchgängige Ost-West-Verbindung, die kontinuierliche Verbesserung des Fahrradparkens und der Ausbau von Abstellanlagen, die Freigabe einzelner Einbahnstraßen in Gegenrichtung sowie der Fußgängerzone in festgelegten Zeiten und die Förderung des Leihradsystems „VRNnextbike“. Rund um die Landesgartenschau 2028 sind neue Radwege in Planung; bereits eröffnet ist ein Teil der neuen Rothenbusch-Achse als Fahrradstraße und der Weiterführung durch den Ordenswald.

Einige Erfolge resultieren aus der öffentlichen Arbeitsgruppe (AG) Radverkehr, in der Bürgerinnen und Bürger, Fachleute, Verbände und die Stadtverwaltung über verschiedene Projekte ins Gespräch kommen.

Radverkehrskonzept wird derzeit erarbeitet

Eine zentrale Rolle soll in den kommenden Jahren das neue Radverkehrskonzept spielen, das derzeit von einem Ingenieurbüro unter der Federführung der Stadtverwaltung erarbeitet wird und im kommenden Frühjahr vorgelegt werden soll. Dabei werden insbesondere Haupt- und Nebenachsen betrachtet, Verbesserungen für die Radverkehrsinfrastruktur entwickelt und zusätzliche Angebote – etwa beim Fahrradparken – in den Blick genommen. Konkrete Maßnahmen werden priorisiert und so vorbereitet, dass sie Schritt für Schritt umgesetzt werden können.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Denn die Erfahrungen der Menschen, die täglich in Neustadt unterwegs sind, sind eine wichtige Grundlage für die weitere Planung.

Nächster Bürgerworkshop am Montag, 30. November

Die nächste Möglichkeit, sich persönlich einzubringen, bietet das 3. Beteiligungsformat zum Radverkehrskonzept am Montag, 30. November 2026, von 17:30 bis 19:30 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Marktplatz 1. Die Stadt lädt alle Interessierten herzlich ein, ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche einzubringen. Mehr Infos unter www.neustadt.eu/Mobilität-Verkehr/Fuß-Radverkehr

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