Energieeffiziente Beleuchtung auch für Sportzentrum
Im Sportzentrum Böbig wird die Beleuchtung modernisiert und damit energieeffizienter. Das hat der Hauptausschuss des Stadtrats beschlossen und einen entsprechenden Auftrag an eine Fachfirma vergeben. Die rund 70.000 Euro kostende Maßnahme gehört zu den umfangreichen Anstrengungen der Stadtverwaltung mehr Energie einzusparen. Auch bei der Straßenbeleuchtung und weiteren städtischen Gebäuden hat sich in den vergangenen Monaten wieder viel getan.
Die bestehende Beleuchtung im Sportzentrum Böbig ist technisch veraltet. Die eingesetzten Leuchtmittel arbeiten ineffizient und verursachen einen hohen Stromverbrauch sowie erhebliche Wartungskosten. Gleichzeitig wird die Beschaffung von Ersatzteilen zunehmend schwieriger.
Die Umstellung auf moderne LED-Technik soll Abhilfe schaffen. Dabei wird auf eine wirtschaftliche und nachhaltige Retrofit-Lösung gesetzt: Die vorhandenen Gehäuse und Träger bleiben erhalten und werden lediglich mit neuen, LED-kompatiblen Modulen ausgestattet. Ein Komplett-Austausch wäre mit deutlich höheren Kosten verbunden.
Auch Schulen werden energieeffizienter
Mit dem Sportzentrum schreitet die stadtweite Umstellung auf LED weiter voran. Allein im vergangenen Jahr hat das städtische Gebäudemanagement, Abteilung Gebäudetechnik, die Aula des Leibniz-Gymnasiums, verschiedene Fachsäle des Kurfürst-Ruprecht- und des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, die Turnhallen der Ostschule und der Brüder-Grimm-Schule (Diedesfeld), die Sporthalle Hildenbrandseck (Königsbach) sowie die Festhalle in Lachen-Speyerdorf umgerüstet.
Die Energieeffizienz ist als ein Baustein der städtischen Nachhaltigkeitsstrategie ein wichtiges Handlungsfeld der Verwaltung. Daher wird nicht nur bei den Gebäuden auf moderne und sparsame Beleuchtungstechnik gesetzt, sondern auch bei der Straßenbeleuchtung.
2026 schon mehr als 500 Straßenleuchten umgerüstet
Dabei hat sich die Tiefbauabteilung in diesem Jahr insbesondere die Hängebeleuchtung vorgenommen. Genutzt wurden hierfür Fördermittel aus dem Klimaschutzprogramm des Landes (KIPKI) in Höhe von 320.000 Euro. Damit konnten rund 250 alte Lampen, die zum Großteil mit einem Tragseil über der Fahrbahn angebracht waren, durch moderne LED-Leuchten mit Mast ersetzt werden.
Diese Umstellung hat auch technische Gründe: Die für Hängeleuchten erforderlichen Wandhakenprüfungen sind aufwendig und können Schäden an Hausfassaden verursachen. Außerdem sind Kabelhochführungen an Fassaden nicht mehr nötig. Zudem schwanken viele Hängeleuchten bei Wind recht deutlich. Dieser störende Effekt kann bei LED-Leuchten aufgrund ihres geringeren Gewichts noch stärker werden. Unter anderem wurden in der Martin-Luther-Straße, Hindenburgstraße, Hohenzollernstraße, Richard-Wagner-Straße, Von-Hartmann-Straße und in der Winzinger Straße die Hängeleuchten gegen Masten ersetzt.
Zudem wurden – ähnlich wie im Sportzentrum Böbig – auch bei der Straßenbeleuchtung zahlreiche vorhandene Installationen auf LED-Technik umgerüstet. Alleine in diesem Jahr wurden bereits 260 Leuchten mit der Retrofit-Methode ertüchtigt: Das Gehäuse bleibt erhalten, es wird nur die Technik ausgetauscht – nachhaltig und kostengünstig.
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