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Abfall-Arten

Hier werden alle haushaltsüblichen Abfälle und Wertstoffe sowie deren Entsorgungswege dargestellt.

Die folgenden fünf Abfall-Arten werden bei allen Haushalten, Verwaltungen und Gewerbebetrieben regelmäßig abgefahren:

Bioabfall

Bioabfälle aus der Küche müssen, Grünabfälle aus dem Garten können über die Biotonne entsorgt werden.

Was gehört zum Bioabfall ?
Grundsätzlich können in die BioTonne alle biologisch abbaubaren Abfälle, egal ob pflanzlicher oder tierischer Art, wie z.B.:
Obst – und Gemüseschalen, Tee – und Kaffeefilter, Eier – und Nussschalen, Essensreste, nicht mehr verzehrbare Lebensmittel.
Neben diesen Abfällen, die überwiegend in der Küche anfallen, können auch kleine Mengen an Gartenabfällen über die BioTonne entsorgt werden, wie Rasenschnitt, Laub, verwelkte Blumen, Strauchschnitt.

Wie werden die Bioabfälle eingesammelt ?
Die braunen BioTonnen stehen in verschiedenen Größen zur Verfügung:
Mit 35 l, 40 l, 60 l, 80 l, 120 l, 180 l und 240 l Fassungsvermögen.
Die BioTonnen werden generell alle 2 Wochen geleert; in den Sommermonaten finden 6 zusätzliche Leerungen statt, sodass es für knapp 3 Monate zu einem wöchentlichen Leerungsrhythmus kommt.
Die 240 l – BioTonne kann auf Antrag auch wöchentlich geleert werden; dadurch steht mehr Entsorgungsvolumen zur Verfügung und die Gebühren verdoppeln sich.

Was mache ich, wenn etwas mehr Biomüll anfällt ?
Wenn mal etwas mehr Biomüll anfällt, dass er nicht in die Mülltonne passt, können Sie zusätzlich braune Kraftpapiersäcke kaufen. Diese stellen Sie befüllt bei der nächsten Leerung neben die Braune Tonne.
Die Säcke haben ein Volumen von 60 l und kosten 3,50 €. Sie erhalten diese bei den Ausgabestellen für Wertstoffsäcke.

Sie können den Biomüll aber auch beim Wertstoffhof abgeben. Soweit er aus einem Neustadter Haushalt stammt gilt die Kleinmengenregelung: Eine Menge bis 50 kg kostet pauschal 10 €.

Was passiert mit dem Bioabfall ?
Die eingesammelten Bioabfälle werden ins Biomasse-Kompetenzzentrum (ZAK) nach Kaiserslautern gebracht und dort einer Vergärung zugeführt. Dabei entsteht Biogas, das zur Gewinnung von Strom und Wärme eingesetzt wird.
Die Kompostierung stellt ein weiterer Schritt der Verwertung dar. Der erhaltene Kompost wird mit einem Gütesiegel versehen vermarktet.
Siebüberläufe (größere Äste und Sträucher) werden in einem Biomasseheizkraftwerk, das sich am Standort befindet, thermisch verwertet.

Papier, Pappe, Kartonagen

Zu Papier, Pappe und Kartonagen gehören neben Schreibpapier, Zeitungen, Zeitschriften und Büchern auch Verpackungen wie Pappschachteln, Kartons oder Packpaier.

Wie werden diese Wertstoffe eingesammelt ?
Für die Sammlung dieser Fraktion stehen blaue Papiertonnen in  3 Größen zur Verfügung: 2-rädrige Tonnen mit einem Volumen von 120 Liter oder 240 Liter bzw. 4-rädrige 1.100 Liter-Container für Wohnanlagen, Verwaltungen und Gewerbebetriebe.
Alternativ können für die Sammlung auch weiße Wertstoffsäcke verwendet werden. Diese haben ein Volumen von 60 Litern und sind bei folgenden Ausgabestellen erhältlich.
Unabhängig davon, ob das Material in Tonnen oder Säcken gesammelt wird, erfolgt die Abholung alle 2 Wochen.

Was passiert mit dem eingesammelten Papier ?
Das Material wird in einer speziellen Sortieranlage nach verschiedenen Qualitäten und Störstoffen aussortiert und in Papierfabriken verarbeitet. Nach dem Auflösen des Papiers entstehen neue Produkte wie Schreibpapier, Toilettenpapier und Pappschachteln

Altglas

Zum Altglas gehören alle Verpackungen aus Glas wie Wein -, Sekt - und Schnapsflaschen bzw. Gläser von Marmelade, Honig, Sauerkirschen, Pilzen und Senf.

Wie wird das Altglas eingesammelt ?
Für die Sammlung stehen weiße Wertstoffsäcke zur Verfügung. Diese haben ein Volumen von 60 Litern und sind bei folgenden Ausgabestellen erhältlich.
Die Abholung  der Säcke erfolgt alle 2 Wochen.

Was passiert mit dem eingesammelten Altglas ?
Das Material wird zu einer Glasfabrik gebracht. Dort werden die Störstoffe entfernt und die Scherben und Flaschen je nach Marktlage nach Farben sortiert. Nach einer Reinigung und Zerkleinerung werden die Scherben eingeschmolzen und bei der Produktion neuer Flaschen und Gläser eingesetzt.

Wer trägt die Kosten für die Einsammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungen ?
Die Entsorgung der Glas- und Leichtstoffverpackungen läuft im Rahmen der Verpackungsverordnung. Diese bietet den Herstellern und Vertreibern von Verkaufsverpackungen die Möglichkeit, sich für die Einsammlung und Verwertung dieser Verpackungen Dualer Systeme zu bedienen; das bekannteste ist die "Der Grüne Punkt-Duales System Deutschland GmbH (DSD)". Diese Systeme sind auch für die Ausschreibung dieser Entsorgungsleistungen zuständig.
Die Sammelsysteme (z.B. Tonne, Sack oder Container) werden mit den Kommunen abgestimmt.

Wie finanzieren sich diese Dualen Systeme ?
Mittlerweile gibt es 10 Firmen, die die Einsammlung und Verwertung der Verkaufsverpackungen übernehmen. Diese Dualen Systeme erhalten von den Herstellern der Verkaufsverpackungen Lizenzgebühren.
Die Hersteller geben die Kosten über die Abfüller und den Handel an den Endverbraucher weiter.
Beim Einkaufen zahlen Sie dann einige Cents für die Entsorgung der Verpackung indirekt an diese Systeme. Dies summiert sich übers Jahr auf durchschnittlich 12 Euro pro Einwohner.
Deshalb sollten Sie keine Verpackungen über den Restmüll entsorgen, weil Sie sonst deren Entsorgung doppelt bezahlen: Zuerst beim Einkaufen über die Gebühr für den Grünen Punkt, dann beim Entsorgen des Restabfalles über die kommunale Abfallgebühr an den ESN.

 

Leichtverpackungen

Zu den Leichtverpackungen (LVP) gehören Verpackungen aus Kunststoff wie Joghurtbecher, Shampooflasche, aus Metall wie Konservendose, Aluminiumfolie oder aus Verbundstoff wie Getränkekarton, Blisterverpackung von Medikamenten.

Wie werden die Leichtverpackungen eingesammelt ?
Für die Sammlung stehen gelbe Wertstoffsäcke zur Verfügung. Diese haben ein Volumen von 60 Litern und sind bei folgenden Ausgabestellen erhältlich.
Die Abholung der Säcke erfolgt alle 2 Wochen.

Was passiert mit den eingesammelten Leichtstoffen ?
Sie werden zu speziellen Sortieranlagen gebracht; dort werden die Störstoffe aussortiert nach Materialien sortiert. So erhält man große Chargen einzelner Verpackungsarten wie Aluminium, Weißblech, Getränkekartons, Kunststoffflaschen, -folien und Mischkunststoffe.  Diese werden zu Aufbereitungsanlagen gebracht und anschließend werkstofflich, rohstofflich oder energetisch verwertet.

Wer trägt die Kosten für die Einsammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungen ?
Die Entsorgung der Glas- und Leichtstoffverpackungen läuft im Rahmen der Verpackungsverordnung. Diese bietet den Herstellern und Vertreibern von Verkaufsverpackungen die Möglichkeit, sich für die Einsammlung und Verwertung dieser Verpackungen Dualer Systeme zu bedienen; das bekannteste ist die "Der Grüne Punkt-Duales System Deutschland GmbH (DSD)". Diese Systeme sind auch für die Ausschreibung dieser Entsorgungsleistungen zuständig.
Die Sammelsysteme (z.B. Tonne, Sack oder Container) werden mit den Kommunen abgestimmt.

Wie finanzieren sich diese Dualen Systeme ?
Mittlerweile gibt es 10 Firmen, die die Einsammlung und Verwertung der Verkaufsverpackungen übernehmen. Diese Dualen Systeme erhalten von den Herstellern der Verkaufsverpackungen Lizenzgebühren.
Die Hersteller geben die Kosten über die Abfüller und den Handel an den Endverbraucher weiter.
Beim Einkaufen zahlen Sie dann einige Cents für die Entsorgung der Verpackung indirekt an diese Systeme. Dies summiert sich übers Jahr auf durchschnittlich 12 Euro pro Einwohner.
Deshalb sollten Sie keine Verpackungen über den Restmüll entsorgen, weil Sie sonst deren Entsorgung doppelt bezahlen: Zuerst beim Einkaufen über die Gebühr für den Grünen Punkt, dann beim Entsorgen des Restabfalles über die kommunale Abfallgebühr an den ESN.

 

Restabfall

Zum Restabfall gehören die Abfälle, die nicht zu den oben geannten Wertstoffen gehören und auch keiner sonstigen Verwertung oder gesonderten Entsorgung zugeführt werden sollten, wie Hygieneartikel (Windeln, Damenbinden, Feuchttücher), medizinische Artikel (Pflaster, Verbände), Kehrricht, Zigarettenkippen.

Wie werden die Restabfälle eingesammelt ?
Die schwarzen RestabfallTonnen stehen in verschiedenen Größen zur Verfügung:
Tonnen mit 40 l, 60 l, 80 l, 120 l und 180 l Fassungsvermögen werden generell alle 2 Wochen geleert.

Weiterhin stehen vor allem für Gewerbebetriebe, Verwaltungen, Wohnanlagen folgende Tonnen zur Verfügung:
240 l – Tonnen und 4-rädrige Behälter mit 770 l und 1.100 l Volumen. Diese können wahlweise 2 – wöchentlich, wöchentlich oder sogar zweimal pro Woche geleert werden.

Was mache ich, wenn etwas mehr Müll anfällt ?
Wenn bei einer Aufräumaktion oder einer Feier soviel Restmüll anfällt, dass er nicht in die Mülltonne passt, können Sie zusätzlich graue Säcke kaufen. Diese stellen Sie befüllt bei der nächsten Leerung neben die Schwarze Tonne.
Die Säcke haben ein Volumen von 60 l und kosten 3,50 €. Sie erhalten diese bei den Ausgabestellen für Wertstoffsäcke.

Sie können den Restmüll aber auch beim Wertstoffhof abgeben. Soweit er aus einem Neustadter Haushalt stammt gilt die Kleinmengenregelung: Eine Menge bis 50 kg kostet pauschal 10 €.

Was passiert mit dem Restabfall ?
Die eingesammelten Restabfälle werden auf dem Wertstoffhof in 40 cbm - Container umgeladen und zum Müllheizkraftwerk nach Pirmasens verbracht.
Bei der anschließenden thermischen Verwertung erhält man Strom und Wärme, die teils selbst genutzt und teils vermarktet werden.

Für folgende Abfall-Arten gibt es unterschiedliche Entsorgungswege, teils im Bringsystem, teils im Holsytem oder beide Wege sind möglich.

Bauschutt und Erdaushub

Bauschutt und Erdaushub können bei der Bauschuttdeponie und Grünabfallsammelstelle in der Branchweilerhofstraße 151 (Fa. Gerst) abgegeben werden.

Kann ich Bauschutt und Erdaushub gebührenfrei abgeben ?
Bauschutt und Erdaushub aus Neustadter Haushalten können bis zu einer Menge von 100 kg/Tag gebührenfrei abgegeben werden.
Wird diese Grenze von 100 kg überschritten, müssen Sie für die Entsorgung der gesamten Menge bezahlen. Die genauen Konditionen können Sie bei der Fa. Gerst, Tel. 06321/919191, erfragen.

Wann kann ich Bauschutt und Erdaushub anliefern ?
Die Öffnungszeiten der Bauschuttdeponie:
Wintermonate        01.11. bis 31.03.
Montag - Freitag         07.30 - 12.00 Uhr und 12.30 - 16.15 Uhr
Samstag                     07.30 - 11.45 Uhr

Sommermonate    01.04. bis 31.10.
Montag - Freitag         07.00 - 12.00 Uhr und 12.30 - 16.45 Uhr
Samstag                     07.00 - 11.45 Uhr

Was kann ich außer Bauschutt und Erdaushub abgeben ?
Außer Bauschutt und Erdaushub werden auch Gegenstände aus Porzellan und Steingut wie Geschirr, Waschbecken, Toilettenschüsseln, u.ä. angenommen.
Weiterhin können Gips-, Zement- und Putzreste abgegeben werden, allerdings ohne Verpackung.

Was wird mit den angelieferten Materialien gemacht ?
Diese Materialien werden in der Bauschuttrecyclinganlage aufbereitet. Diese besteht aus Brecher- und Siebanlagen, die eine Homogenisierung des angelieferten Bauschuttes ermöglichen.
So kann 99 % des aufbereiteten Materials wiederverwendet werden, vor allem im Landschafts- und Straßenbau. Aber auch von Neustadter Haushalten kann dieses Recyclingmaterial bezogen werden und z.B. als Verfüllmaterial für eine Baugrube eingesetzt werden.

Elektrogeräte und Elektronikschrott

Elektrogeräte können gebührenfrei auf dem ESN-Wertstoffhof abgegeben werden. Neben kompletten Geräten werden auch Kabelreste, Platinen und sonstige Elektronikteile angenommen.
Auf dem Wertstoffhof werden sie in verschiedenen Containern erfasst, je nach Art des Gerätes:
• Kühlgeräte
• Bildschirmgeräte wie Fernseher, Computerbildschirm
• Elektrokleingeräte wie Mixer, Radio, Telefon, Kabel
• Weiße Ware wie Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine

Achtung: Bei der Anlieferung von Elektrogeräten mit Lithiumionen-Akkus, wie Laptops oder Akkuschrauber, sind die Akkus zu entnehmen und in einen bereitgestellten Behälter zu geben. Sind die Akkus fest verbaut und können deshalb nicht entnommen werden, ist das gesamte Gerät in eine bereitstehende Gitterbox zu geben.

Die befüllten Container werden zu speziellen Recyclingbetrieben gebracht. Dort werden die Materialien aufbereitet und einer Verwertung zugeführt.

NEU: Sperrabfall auf Abruf
Im Rahmen des Sperrabfall auf Abruf werden auch Elektrogroßgeräte wie Kühl -, Gefrier - und Klimageräte, Wasch - und Spülmaschinen, Wäschetrockner, Gas - und Elektroherde abgeholt.
Weitere Info zum Sperrabfall auf Abruf finden Sie hier.

Grünabfall

Zu den Grünabfällen zählen Materialien aus dem Garten wie Rasenschnitt, Äste, Laub, Blumen. Auf keinen Fall gehören Bioabfälle aus der Küche dazu.

Was mache ich mit den Grünabfällen ?
Grünabfälle können im eigenen Garten kompostiert werden. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann kleine Mengen über die Biotonne entsorgen; bei größeren Mengen gibt es die folgenden kostengünstigeren Möglichkeiten:

Grünabfallsammmelstelle
Garten- und Grünabfälle können Sie bis zu einer Menge von 100 kg pro Tag und Haushalt gebührenfrei bei der Grünabfallsammelstelle, Branchweilerhofstraße 151, abgeben.
Bei Anlieferungen von größeren Mengen wird die gesamte Menge gewogen; die Gesamtmenge ist kostenpflichtig. Die genauen Konditionen können Sie bei der Fa. Gerst, Tel. 06321/919191, erfragen.

Die Öffnungszeiten der Grünabfallsammelstelle sind
in den Wintermonaten (November bis März):
Montag - Freitag     07.30 - 12.00 Uhr und 12.30 - 16.15 Uhr
Samstag                   07.30 - 11.45 Uhr

in den Sommermonaten (April bis Oktober)
Montag - Freitag     07.00 - 12.00 Uhr und 12.30 - 16.45 Uhr
Samstag                   07.00 - 11.45 Uhr

Grünabfalltonne
Ist Ihnen der Transport zur Grünabfallsammelstelle zu umständlich oder zu zeitaufwändig, bieten wir eine gegenüber der Biotonne kostengünstige Alternative: Die gebührenpflichtige Grünabfalltonne.
Diese stehen in 2 Größen zur Verfügung, 120 l - oder 240 l - Müllgroßbehälter, und werden in den Monaten März bis November generell 2-wöchentlich abgefahren. Der Entleerungstag ist in der Regel montags; nur bei Feiertagen verschiebt er sich auf dienstags. Die genauen Abfuhrtermine finden Sie in Ihrem Abfallkalender.

Die monatliche Gebühr, die nur in den Monaten März bis November fällig ist, beträgt für die 120 l - Grünabfalltonne 5 € und für die 240 l - Tonne 6 €.
Die Grünabfalltonne mussen Sie schriftlich beim ESN anmelden. Es wird keine Anmeldegebühr fällig; lediglich bei der Abmeldung einer Grünabfalltonne fällt eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 15 € an.
Weitere Infos dazu hier.

Was wird mit dem eingesammelten oder angelieferten Material gemacht ?
Das angelieferte Material wird zerkleinert und in einem offenen Rotteverfahren kompostiert. Der fertige Kompost kann in Säcke verpackt oder lose bei der Grünabfallsammelstelle bezogen werden. Er stellt ein gutes Bodenverbesserungsmittel dar.

Metallschrott

Metallschrott kann gebührenfrei beim Wertstoffhof abgeben.

Was zählt zum Metallschrott ?
Zum Metallschrott gehören alle Gegenstände, die komplett oder überwiegend aus Metall sind, wie z.B. Öl- und Gasöfen, Eisenträger, Metalltanks, Draht, Fahrräder, Heizkörper. Auch Kleinteile wie Nägel, Schrauben, Beschläge werden angenommen.

Was passiert mit diesen Materialien ?
Sie werden bei der Stahlherstellung der Stahlschmelze zugesetzt.

 

Problemabfall

Problemabfälle können viermal im Jahr, jeweils freitags und samstags, auf dem Wertstoffhof kostenlos abgegeben werden; das nächste Mal steht das Schadstoffmobil am 24. und 25. März 2017 auf den Wertstoffhof.

Was sind Problemabfälle ?

Problemabfälle sind Abfälle, die in besonderem Maße geeignet sind, Menschen und Umwelt zu gefährden.
Hierzu gehören Altfarben und Lacke, Lösemittel, Verdünner, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Brems- und Kühlflüssigkeit, Spraydosen, u.v.m.

Wie soll ich diese Abfälle entsorgen ?
Wegen dem hohen Gefährdungspotential dürfen Sie diese Abfälle auf keinen Fall mit dem Restabfall über die Mülltonne entsorgen.
Vielmehr sollen Sie diese Materialien beim Schadstoffmobil abgeben.
Die genauen Termine, wann das Schadstoffmobil auf dem Wertstoffhof steht, können Sie ihrem Abfallkalender entnehmen.

Folgende Abfälle können Sie während des gesamten Jahres zu den Öffnungszeiten auf dem Wertstoffhof abgeben:
Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Batterien, Akkus, Autobatterien, Altmedikamente, Dispersionsfarben (Wandfarben), Altöl, Altfette, PU-Schaumdosen, Feuerlöscher.

Was muss ich dabei beachten ?
Die Problemabfälle müssen Sie persönlich abgeben, da zu ihrer Bestimmung eventuell nähere Angaben von Ihnen notwendig sind

Sperrabfall

Sperrabfall sind Gegenstände, die auch nach einer möglichen Zerkleinerung zu sperrig sind, um über die Mülltonne entsorgt zu werden. Darunter fallen zum Beispiel Möbel, Bodenbeläge, Bettroste, Matratzen, Koffer, Sonnenschirme, Kinderwagen.

Wie kann Sperrabfall entsorgt werden ?
Sperrabfall kann bis zu einer Menge von 200 kg gebührenfrei auf dem Wertstoffhof abgegeben werden. 

Darüberhinaus kann einmal im Jahr die Abholung des Sperrabfalls beantragt werden.

Wie funktioniert "Sperrabfall auf Abruf" ?
Die Sperrabfall-Hotline ist montags bis freitags in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr unter Tel. 06321/9372 – 66 erreichbar. Dort kann einmal im Jahr die Abholung des Sperrabfalls und der Elektrogroßgeräte beantragt werden. Hierbei ist die Objektlage, die Nummer der schwarzen Tonne für Restabfall und die Art und Menge des Materials anzugeben.

Was ist dabei zu beachten ?

  • Der Sperrabfall muss bis spätestens 6 Uhr des Abfuhrtages, jedoch frühestens am Vorabend ab 19 Uhr bereitgestellt werden.
  • Bis zu einer Menge von 4 cbm werden abgefahren.
  • Jede Anfallstelle kann einmal im Jahr eine Sperrabfallabholung anmelden.
  • Holz und sonstiger Sperrabfall ist getrennt voneinander bereitzustellen und wird separat voneinander am gleichen Tag abgefahren.
  • Die angemeldeten Elektrogeräte werden an einem gesonderten Termin abgeholt.
  • Nach der erfolgten Abfuhr sind der Gehweg und der öffentliche Verkehrsraum zu reinigen.

 

Weihnachtsbäume

Jeweils im Januar eines jeden Jahres werden die ausgedienten Weihnachtsbäume an zentralen Sammelstellen eingesammelt.

Wie werden die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt ?

Für alle Neustadter Bürger, die den Baum nicht selbst kompostieren können oder wollen, bietet der ESN eine Weihnachtsbaumsammlung an. Die nächste Sammlung findet am 14. Januar 2017 statt.
Hierzu werden einige Tage vor der Sammlung zentrale

 eingerichtet. Dort müssen die Bäume am Abfuhrtag bis spätestens 9 Uhr bereitgelegt werden.

Die Weihnachtsbäume können auch bei der Grünabfallstelle abgegeben werden.

In einigen Ortsbezirken werden die Weihnachtsbäume auch direkt an der Haustür eingesammelt: In de Ortsbezirken Geinsheim, Duttweiler und Mußbach von der Jugendfeuerwehr und im Ortsbezirk Lachen-Speyerdorf von der Aktion Christbaum der Landeskirchlichen Gemeinschaft.

Was muss beachtet werden ?
Bei der Weihnachtsbaumsammlung müssen Sie folgende Hinweise beachten:
•Der Weihnachtsschmuck wie Lametta, Kugeln u.ä. muss vollständig entfernt sein.
•Bäume und Zweige dürfen nicht verpackt z.B. in Plastiktüten bereitgestellt werden.
•Bei den Sammelstellen dürfen keine Abfälle abgelagert werden. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Was passiert mit den eingesammelten Bäumen ?
Das eingesammelte Material wird zur Grünabfallsammelstelle gebracht und dort gemeinsam mit den Garten - und Günabfällen zu Kompost verarbeitet. Der fertige Kompost kann zur Bodenverbesserung eingesetzt werden.

Windeln

Windeln gehören zum Restabfall; für deren Entsorgung erhalten Neustadter ein zusätzliches kostenloses Restabfallvolumen. Dies erfolgt, in dem die Schwarze Tonne einen größeren Einsatz erhält oder eine zusätzliche Tonne aufgestellt wird.

Welches Zusatzvolumen kann ich erhalten ?
Neustadter Familien mit Kindern bis zu 30 Monaten erhalten ein zusätzliches Volumen von mindestens 40 Liter. Nach dem die Kinder die Altersgrenze von 30 Monaten erreicht haben, wird das Restabfallvolumen auf das ursprünglich gemeldete Volumen verkleinert.
Dem Antrag ist eine Kopie der Geburtsurkunde beizufügen.

Personen, die aus gesundheitlichen Gründen Windeln benötigen, erhalten ebenfalls ein zusätzliches kostenloses Abfallvolumen von mindestens 40 Litern. Dieses zusätzliche Volumen wird jeweils für ein Jahr gewährt. Die Verlängerung ist einen Monat vor Ablauf des Jahres neu zu stellen. Danach können Tauschgebühren anfallen.
Dem Antrag ist ein ärztliches Attest beizufügen.

Wie kann ich dieses Zusatzvolumen beantragen ?
Der Antrag erfolgt per E-Mail, Fax oder Post an den ESN. Die Beitragsabteilung ist unter abgaben@esn-nw.de per Mail erreichbar.

Das entsprechende Antragsformular finden Sie hier.