Baustellenbesuche in der Kellerei- und Amalienstraße
Wie laufen die Arbeiten in der Kellerei- und Amalienstraße? Baustellenbesuche geben Antworten.
Kellereistraße
In der Fußgängerzone liegen die Arbeiten etwa drei Wochen hinter dem Zeitplan. Grund ist das unbeständige und vor allem für Pflasterarbeiten zu kalte Wetter. Auch für Betonarbeiten dürfen keine Minusgrade herrschen. Regnet es ausgiebig, wird das Material im wahrsten Sinne des Wortes „weggeschwemmt“. Doch laut Projektleiterin Kerstin Baum ist die Fertigstellung bis Ende August gesichert, „ggfs. stockt die Firma personell auf“. Denn: „Pflastern ist reine Handarbeit. Jeder Stein muss angefasst und zum Teil zugeschnitten werden“. Außerdem wurden die Bauabläufe verändert, um die Zeit anders zu nutzen.
Je nach Baufortschritt können sich die Wegeverbindungen ändern, aber wie gehabt wird stets eine Seite für Fußgängerinnen und Fußgänger freigehalten. Sind beide Gehwege fertig, kommt die Fahrbahn an die Reihe. Diese wird aktuell noch zur Anlieferung von Material gebraucht. Eingeklinkt haben sich laut Baum inzwischen auch Telekommunikationsanbieter, zu erkennen an den großen, orangen Kabelrollen.
In Höhe der Metzgerei Neumeier wurde bei den Arbeiten der verrohrte Speyerbach freigelegt, auch ein still gelegter Abzweig kam zum Vorschein. In diesem Bereich wird es später übrigens ein größeres Beet für zwei neue Bäume geben, im Untergrund ist ein entsprechendes Kammersystem mit Belüftung vorgesehen.
Der Kreuzungsbereich Kellereistraße/Laustergasse steht ganz am Ende auf dem Sanierungsprogramm. „Dies geschieht in Absprache mit den Arbeiten am Klemmhof. Wir werden versuchen, die Tiefgarage offen zu halten“, betont die Projektleiterin.
Insgesamt ist Kerstin Baum sehr zufrieden. „So eine ruhige Baustelle hatte ich seit Jahren nicht mehr.“ Es gebe seit der Planung vierteljährliche Gespräche mit den Gewerbetreibenden und die Rückmeldungen seien fast durchweg positiv. Das Ergebnis werde eine schöne Fußgängerzone und „kein Flickenteppich mehr“.
Amalienstraße
Auch in der wichtigen Amalienstraße geht es voran. „Die Arbeiter sind sehr motiviert, trotz widrigem Wetter in letzter Zeit“, unterstreicht Projektleiter Patrick Engelskircher. Aktuell laufen Leitungsarbeiten, dem folgen die Pflasterung der Gehwege und der Austausch der Gas- und Wasseranschlüsse. „Im Mai wollen wir dann schon Asphalt fahren, so dass die Straße vom Lidl bis zur Arndtstraße für Anliegerinnen und Anlieger frei gegeben werden kann“, so Engelskircher und ergänzt stolz: „Dann haben wir in einem Jahr schon die Hälfte geschafft!“.
Der ESN arbeiten sich Richtung Talpost vor. Dort geht es schneller voran, da der Kanal „nur“ drei Meter statt bis zu fünf Meter tief liegt. Das Regenüberlaufbecken am Bahnübergang Steingleis ist bereits fertig eingebaut. Insgesamt soll im April 2027 alles wie geplant saniert sein.
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