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  • Einkommensteuererklärung, Anlage Kind,
  • Lohnsteuerermäßigungsantrag, falls die Kinderbetreuungskosten bereits beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden sollen.
  • Auf Anforderung des Finanzamtes: Rechnungen (Überweisungsbelege über die angefallenen Kinderbetreuungskosten bzw. beim Lohnsteuerermäßigungsantrag Glaubhaftmachung der voraussichtlich entstehenden Aufwendungen.
Die Kinderbetreuungskosten müssen durch eine Rechnung sowie die Zahlung auf ein Konto des Leistungserbringers (durch Überweisung oder Verrechnungsscheck) nachgewiesen werden können. Die Rechnung sowie die Zahlungsnachweise sind auf Verlangen des Finanzamts vorzulegen. Barzahlungen und Barschecks können nicht anerkannt werden.
 
Als "Rechnung" gelten auch:
  • der Arbeitsvertrag bei einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis oder einem Minijob,
  • der Gebührenbescheid (z. B. über die zu zahlenden Kindergartengebühren),
  • eine Quittung (etwa über Nebenkosten zur Betreuung),
  • bei Au-pair-Verhältnissen der Au-pair-Vertrag, aus dem ersichtlich ist, welcher Anteil der Gesamtaufwendungen auf die Kinderbetreuung entfällt.