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Keine Anwendung findet die Blaue Karte EU auf Asylbewerber, Ausländer mit Flüchtlings- bzw. Duldungsstatus, entsandte Arbeitnehmer und Staatsangehörige von Staaten, die auf Grund von Übereinkommen ein Recht auf freien Personenverkehr genießen, das dem der Unionsbürger gleichwertig ist, z.B. Schweizerische Staatsangehörige und Staatsangehörige der EWR-Staaten.

Gültigkeitsdauer: Bei erstmaliger Erteilung wird die Blaue Karte EU auf höchstens 4 Jahre befristet, wenn der Arbeitsvertrag eine entsprechende oder längere Laufzeit vorsieht. Beträgt die Dauer des Arbeitsvertrages weniger als vier Jahre, wird die Blaue Karte EU für die Dauer des Arbeitsvertrages zuzüglich dreier Monate ausgestellt.

Arbeitsplatzwechsel: In den ersten zwei Jahren der Beschäftigung ist vor jedem Arbeitsplatzwechsel die schriftliche Erlaubnis der Ausländerbehörde einzuholen.

Inhaber einer Blauen Karte EU sind berechtigt sich bis zu zwölf aufeinander folgenden Monaten im Nicht-EU-Ausland aufzuhalten.

Niederlassungserlaubnis: Inhaber einer Blauen Karte EU haben nach 33 Monaten hochqualifizierter Beschäftigung Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis. Die Frist verkürzt sich auf 21 Monate, wenn der Ausländer deutsche Sprachkenntnisse der Stufe B1 nachweist. 

Wenn die Voraussetzungen für die Erteilung einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG vorliegen, kann anstelle der Niederlassungserlaubnis die Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG erteilt werden.

Familienangehörige:
Ehegatten eines Inhabers einer Blauen Karte EU sind beim Ehegattennachzug vom Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse befreit und können uneingeschränkt erwerbstätig werden.