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Arbeitnehmer mit Anspruch auf Transferkurzarbeitergeld – insbesondere aus kleinen und mittleren Betrieben (mit weniger als 250 Beschäftigten) – haben die Möglichkeit, berufliche Qualifizierungsmaßnahmen zu beantragen.

Qualifizierungsmaßnahmen können beispielsweise sein:

  • kaufmännische Lehrgänge
  • technische Lehrgänge
  • Kurse für EDV-Basisqualifikationen
  • Maßnahmen im Bereich Lager, Logistik oder Transport (z.B. Gabelstaplerschein)

Tipp: Welche Maßnahmen für den jeweiligen Arbeitnehmer am sinnvollsten sind, kann am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch mit dem zuständigen Betreuer bei der Agentur für Arbeit festgelegt werden.

Für jeden Teilnehmer an der Qualifizierungsmaßnahme werden die Lehrgangskosten übernommen.
Tatsächlich anfallende Fahrtkosten können mit einer Pauschale von 3 Euro je Unterrichtstag abgegolten werden.

Hinweis: Das Programm basiert auf den Richtlinien für zusätzliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Bereich des Bundes, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanziert werden. Es ergänzt somit die Fördermöglichkeiten nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III).
Es besteht kein Rechtsanspruch auf Leistungen des ESF-BA-Programms. Die Förderung kann nur gewährt werden, sofern genügend Mittel des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung stehen. Leistungen aus ESF-Mitteln sind nicht nur gegenüber entsprechenden SGB II- und SGB III-Leistungen nachrangig, sondern auch gegenüber entsprechenden Leistungen Dritter.

Tipp: Weitere Informationen zu Transfermaßnahmen und Hinweise zum Antragsverfahren für Transferkurzarbeitergeld finden Sie auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.