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Vor der Einreise nach Deutschland müssen ausländische Staatsangehörige aus Staaten außerhalb der EU oder des EWR  in ihrem Heimatland ein nationales Visum beantragen. Zuständig ist die jeweilige deutsche Auslandsvertretung.

Nach Ankunft in Deutschland müssen sie sich innerhalb von acht Tagen beim Einwohnermeldeamt des neuen Wohnortes anmelden. Ferner müssen sie bei der Ausländerbehörde vor Ablauf des Visums eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Ausländerbehörde ist je nach Wohnort die Stadtverwaltung oder die Kreisverwaltung.

Studienbewerber aus Andorra, Australien, Honduras, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Monaco, Neuseeland, San Marino und den USA können zwar ohne Visum nach Deutschland einreisen, benötigen aber für einen länger als drei Monate dauernden Studienaufenthalt einen Aufenthaltstitel in Form einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Studiums.

Studienbewerber aus der Schweiz können ebenfalls ohne Visum einreisen. Sie erhalten von Amts wegen einer Aufenthaltserlaubnis für Staatsangehörige der Schweizerischen Eidgenossenschaft.