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Ausländern kann zum Zweck der Studienbewerbung und des Studiums - einschließlich studienvorbereitender Maßnahmen -  an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder vergleichbaren Ausbildungseinrichtung eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden.

Studienbewerber sind Ausländer, die noch keine Zulassung zum Studium haben. Die Studienbewerbung, die mit dem Nachweis eines Studienplatzes oder durch Vorlage einer Studienplatzzusage beendet ist, darf nicht länger als neun Monate dauern.

Studienvorbereitende Maßnahmen gehören bereits zum Studium und umfassen die nach hochschulrechtlichen Vorschriften mit der Aufnahme des Studiums verbundenen studienvorbereitenden Sprachkurse und den Besuch des Studienkollegs. Die Geltungsdauer der Aufenthaltserlaubnis für ein Studium und die gegebenenfalls erforderlichen studienvorbereitenden Maßnahmen soll in der Regel zwei Jahre nicht überschreiten, kann aber verlängert werden, wenn der Aufenthaltszweck noch nicht erreicht ist und in einer angemessenen Zeit noch erreicht werden kann.