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Akkreditierte Zertifizierungsdiensteanbieter müssen spätestens im Abstand von drei Jahren von einer Prüf- und Bestätigungsstelle überprüfen und bestätigen lassen, dass die Anforderungen des Signaturgesetzes und der Signaturverordnung weiterhin in vollem Umfang erfüllt werden. Außerdem ist die Prüfung und Bestätigung nach sicherheitserheblichen Veränderungen zu wiederholen.

Den Prüf- und Bestätigungsbericht und die Bestätigung müssen Sie der zuständigen Behörde unaufgefordert vorlegen.
Akkreditierte Zertifizierungsdiensteanbieter

  • müssen für ihre Zertifizierungstätigkeit geprüfte und bestätigte Produkte für qualifizierte elektronische Signaturen einsetzen,
  • dürfen qualifizierte Zertifikate nur für Personen ausstellen, die nachweislich geprüfte und bestätigte Signaturerstellungseinheiten besitzen und
  • müssen den Signaturschlüsselinhaber über geprüfte und bestätigte Signaturanwendungskomponenten unterrichten.

Nähere Informationen zu bestätigten Produkten für qualifizierte elektronische Signaturen finden Sie auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur im Themenbereich "Veröffentlichungen" unter "Produkte für qualifizierte elektronische Signaturen", Unterpunkt "Bestätigungen".

Weitere Anforderungen beziehungsweise Pflichten eines Zertifizierungsdiensteanbieters, die in dieser kurzen Aufstellung nicht beziehungsweise nicht im Einzelnen ausgeführt wurden (z.B. Identitätsprüfung, Dokumentation, Sperrung, Unterrichtungspflicht, Führung eines Zertifikatsverzeichnisses), entnehmen Sie bitte dem Signaturgesetz und der Signaturverordnung.