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Die zuständige Überwachungsbehörde kann anordnen, dass der Betreiber einer genehmigungsbedürftigen Anlage oder, soweit § 22 Anwendung findet, einer nicht genehmigungsbedürftigen Anlage Art und Ausmaß der von der Anlage ausgehenden Emissionen sowie der Immissionen im Einwirkungsbereich der Anlage durch eine der nach Landesrecht zuständigen Behörde bekannt gegebenen Stelle ermitteln lässt, wenn zu befürchten ist, dass durch die Anlage schädliche Umwelteinwirkungen hervorgerufen werden.
 
Die zuständige Behörde kann bei genehmigungsbedürftigen Anlagen nach der Inbetriebnahme oder einer Änderung und nach Ablauf eines Zeitraums von jeweils drei Jahren Anordnungen nach dem Bundes-Immessionschutzgesetz auch ohne die dort genannten Voraussetzungen treffen.
 
Die Anforderungen an Stellen für eine Bekanntgabe als Messstelle und die bekannt zu gebenden Tätigkeitsbereiche sind in der 41. Verordnung  zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Bekanntgabeverordnung) festgelegt.