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Binnenschiffer, Seeleute: Wer auf ein Binnenschiff zieht, das in einem Schiffsregister im Inland eingetragen ist, hat sich bei der Meldebehörde des Ortes anzumelden, in dem der Heimathafen des Schiffes liegt. Reeder eines Seeschiffes, das berechtigt ist, die Bundesflagge zu führen, haben Kapitän und Besatzungsmitglieder des Schiffes bei Beginn des Anstellungs-, Heuer- oder Ausbildungsverhältnisses bei der Meldebehörde am Sitz des Reeders anzumelden. Die Meldepflicht für Binnenschiffer und Seeleute besteht nicht für Personen, die im Inland für eine Wohnung gemeldet sind.

Ausnahmen von der Meldepflicht (bei vorübergehendem Aufenthalt):

  • Wer im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden.
  • Für Personen, die sonst im Ausland wohnen und nicht im Inland gemeldet sind, besteht die Meldepflicht nach Ablauf von drei Monaten. Diese Ausnahme gilt nicht für Spätaussiedler im Zuge der Verteilung und für Asylbewerber oder sonstige Ausländer, die vorübergehend eine Aufnahmeeinrichtung oder eine sonstige zugewiesene Unterkunft beziehen.