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07.09.2018

7. Neustadter Abendspaziergang am 22.08.2018

Auch beim 7. Abendspaziergang wurde wieder viel geboten und vier Gewerbetreibende haben sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentiert. Dieser Abendspaziergang erfreute sich über einen besonders großen Andrang, denn alle 50 Karten waren bereits zwei Wochen vorher verkauft.

Für diejenigen, die eine Karte ergattern konnten, ging es gestern Abend nach einer kurzen Begrüßung auf dem Marktplatz von Oberbürgermeister Marc Weigel, aufgeteilt in 2 Gruppen, zu den vier Stationen.

Die erste Station führte die Teilnehmer in die Kellereistraße zum Floristikatelier Helena. Frau Bolek und eine ihrer Mitarbeiterinnen begrüßten mit einer fruchtigen Erfrischung und erzählten einiges über den Tagesablauf einer Floristin. Dieser kann schon früh beginnen, wenn es morgens auf den Blumengroßmarkt nach Mannheim geht, und jeder Tag sieht anders aus. Denn neben dem Verkauf von frischen Schnittblumen und Topfpflanzen nehmen Frau Bolek und ihr Team auch Spezialaufträge, wie z.B. Brautsträuße an.

Weiter ging es für die Spaziergänger bei Vascularius in der Hintergasse. Bereits seit vier Jahren betreibt Herr Gleber sein Uhrmachergeschäft in Neustadt. Er ist noch der einzige Vertreter dieses Handwerks in Neustadt an der Weinstraße. In seinem Laden führt er Reparaturen sowie Batteriewechsel von Uhren durch. Neben Schmuck findet man bei Herrn Gleber außerdem auch Keramik, Pfälzer Souvenirs und Kaffee. Speziell für die Teilnehmer des Spaziergangs stellte er einen kleinen Anhänger in Form einer Weinflasche her.

In der Schwesternstraße begrüßte Herr Schneider und sein Team aus dem Friseursalon Schneider die Spaziergänger. Schon seit 1976 ist er in Neustadt tätig. Der Innungsmeister lebt die Digitalisierung im Handwerk. Den Teilnehmern zeigte er ein Gerät, womit die Kunden mit einem Foto von sich verschiedene Frisuren ausprobieren können. Außerdem bietet er neben einer professionellen Beratung auch eine Kopfhaut- und Haarstrukturanalyse an. Zudem engagiert sich Herr Schneider bei der Organisation Lichtblick.

Zum Abschluss des Abends kamen beide Gruppen wieder in die Hintergasse, nämlich ins Café Schwarze Katze. Frau Hörnschemeyer ist studierte Juristin und Sprachwissenschaftlerin, wollte ihren Traum eines eigenen Cafés aber dennoch verwirklichen. Mit dem Objekt in der Hintergasse hat sie dem traditionsreichen Café Schwarze Katze neues Leben eingehaucht. Den Teilnehmern erzählte Frau Hörnschemeyer außerdem mit großer Leidenschaft über die Benefizveranstaltungen und -konzerte, die sie unterstützt und mitorganisiert.

Wir möchten uns hiermit nochmal bei allen Gastgeberinnen und Gastgebern für ihren Einsatz und den tollen Abend bedanken und sind stolz auf so ein hochwertiges Sortiment in unserer Stadt!

Autor/in: Schardt, Miriam