Seiteninhalt
25.03.2020

Umgang mit Abfälle aus Arztpraxen

Aufgrund der weiteren Verbreitung des Corona – Virus und der damit erhöhten Gefährdungslage weisen wir ausdrücklich auf die allgemeinen Regelungen der Abfallentsorgung, vor allem die „Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes“ hin.

Kanülen und andere spitze Gegenstände müssen direkt in bruch- und durchstichsichere sowie verschließbare Abwurfbehälter entsorgt werden. Anderer Abfall aus Behandlungs- und Untersuchungsräumen sind in ausreichend wi-derstandsfähigen, dichten und erforderlichenfalls feuchtigkeitsbeständigen Einwegbehältern zu sammeln. Die Behälter müssen vor dem Transport verschlossen werden.

Generell muss die Sammlung des Abfalls so erfolgen, dass keine Stich- und Schnittverletzungen möglich sind oder Unbefugte in Kontakt mit Krankheitserregern kommen können.

Infektiöse Abfälle (AS 18 01 03*, AS 18 02 02*), darunter fallen beispielsweise mit Blut oder flüssigen Blutprodukten gefüllte Behältnisse, wie Blutbeutel oder Blutkonserven sowie blutgetränkter Abfall aus Operationen müssen bereits in der Praxis in speziellen Behältnissen gesammelt und entsorgt werden. Besonders darauf sollte in der jetzigen Situation geachtet werden.

Gelbe Säcke sind nur für Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterial zugelassen, keinesfalls für Nicht-Verpackungen aus gleichem Material. Hygienepapiere gehören zum Restabfall.

Für Rückfragen melden Sie sich bitte unter Tel. 06321/9372 – 72.

Autor/in: Pressestelle