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Spätburgunder vom Wilhelmshof ist "Bester Pinot" - Mondial des Pinots 2018

Ein deutscher Spätburgunder siegt beim größten Burgunder-Wettbewerb der Welt, dem Concours Mondial des Pinots. 1100 Weine der Burgunderrebsorten wurden 2018 von 361 Weinherstellern aus 21 Ländern durch eine international besetzte Jury verkostet. Nur acht von ihnen wurde die begehrte Auszeichung "Großes Gold" verliehen. Als primus inter pares wird der 2015-er Wilhelmshof Spätburgunder "Im Sonnenschein" als "Bester Pinot" des Wettbewerbs bewertet und Sieger des Gesamtwettbewers wurde.

Die Jury über den 2015-er Spätburgunder: "Im Sonnenschen" des pfälzischen Wein- und Sektgutes Wilhelmshof in Siebeldingen_

"Alles ist harmonisch in diesem großen Pinot Noir! Die Harmonie der Aromen schwingen zwischen schwarzer Kirsche, Balsamico und mediterranen Heidekräutern wie Thymian und Rosmarin. DIe Harmonie des Geschmacks kommt mit einem perfekten Gleichgewicht zwischen Frishce und Kraft daher. Und dieser Wein hat seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht..."

Der Concour Mondial des Pinots gilt als renommierter sowie größter Weinwettbewerb für Burgundersorten und wurde 2018 zum 21. Mal in der Schweiz ausgetragen. Sämtliche Verkostungen werden unter strengen Wettbewerbsrichtlininen und unter Kontrolle der O.I.V. (l'Organistaion Internationale de la Vigne et du Vin) und der U.S.O.E. ( Swiss Union of Oenologists) durchgeführt. Sieger des diesjährigen Wettbewerbs wurde der 2015-er Spätburgunder "Im Sonnenschein" des pfälzischen Wilhelmshof, de als einziger deutscher Spätburgunder die Auszeichnung "Großes Gold" erhielt. Neben dem Wilhelmshof konnten zwei weitere deutsche Weinerzeuger vom Kaiserstuhl "Großes Gold" für Ihre Weißburgunder erzielen.

Als mehrfach ausgezeichneter "bester deutscher Sekterzeuger", Staats- und Bundesehrenpreisträger erzeugt der pfälzische Familienbetrieb hochdekorierte Weine und die Sekte. Önologe Thorsten Ochocki, seit Ausbildungstagen ein Burgunderfan, macht in Kennerkreisen schon seit Jahren Furore mit seinen intensiven langlebigen Spätburgundern.

Der Familienbetrieb, den die beiden Winzer Barbara Roth und Ehemann Thorsten Ochocki seit 2010 übernommen haben, liegt im Süden der Pfalz, bei Landau. Als bisher einziges und erstes Weingut in Deutschland legte der Wilhelmshof einen Nachhaltigkeitsbericht nach den strengen Leitlinien der GRI-G4 (Global Reporting Initiative) vor. Nachhaltigkeit liegt Senior-Chef Herbert Roth seit langem am Herzen. Begründet wurde das Bewusstsein für Natur und Klimaerhalt bei ihm als Student an der Karl-Ruprecht-Universität in Heidelberg vor fast 50 Jahren durch die Lektüre "Grenzen des Wachstums" des Club of Rome.

Autor/in: Hoffmann, David