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Hochzeit des Figaro

Komische Oper von Wolfgang Amadeus Mozart | In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Eine Aufführung des Pfalztheaters Kaiserslautern.

19.03.2019
20:00 Uhr
10.00 €
bis 20.00 ¤ und Ermäßigungen
Friedrichstraße 1
67433 Neustadt an der Weinstraße
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In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln | Eine Aufführung des Pfalztheaters Kaiserslautern

„Die Hochzeit des Figaro“ („La nozze di Figaro“) war die erste Zusammenarbeit zwischen Mozart und dem Wiener Hofdichter Lorenzo Da Ponte, der dann noch „Don Giovanni“ und „Cosi fan tutte“ folgen sollten. Der Komponist selbst soll den Stoff nach Beaumarchais´ vorrevolutionärer Komödie „La folle journée ou Le Mariage de Figaro“ aus dem Jahr 1781 vorgeschlagen haben. Dies war insofern ein Wagnis, als eine Aufführung - nicht jedoch der gedruckte Lesetext - der Komödie wegen der politischen Tendenzen in Wien verboten war. Erst nach der Versicherung der Autoren, dass auf der Bühne nichts Unschickliches geschehe und Kaiser Joseph II. einige Musikstücke gehört hatte, konnte die Oper im Wiener Hoftheater am 1. Mai 1786 zur Aufführung kommen. Die Reaktionen waren äußerst gemischt, wenn sich auch die Zustimmung von Aufführung zu Aufführung steigerte. Zu großer Popularität fand „Figaros Hochzeit“ erst mit der Prager Erstaufführung im Dezember 1786. Mozart berichtet in einem Brief: „Denn hier wird von nichts gesprochen – als vom Figaro, nichts gespielt, geblasen, gesungen und gepfiffen – als Figaro, keine Oper besucht – als Figaro, gewiss eine große Ehre für mich.“

Erzählt wird in der Oper, wie Figaro und Susanna, Kammerdiener und Zofe von Graf und Gräfin Almaviva, nur gegen Widerstände und allerlei Intrigen die Erlaubnis zu ihrer Heirat erringen können. Auch wenn er das feudale Recht der ersten Nacht aufgehoben hat, stellt der Graf Susanna nach, während die Gräfin über die erloschene Liebe ihres Mannes trauert. Zudem macht Marcellina ein altes Heiratsversprechen Figaros geltend und der junge Cherubino, der zugleich in alle Frauen des Schlosses verliebt ist, trägt das Seine zu einem turbulenten erotischen Verwirrspiel bei, das oft an Shakespeares „Sommernachtstraum“ erinnert.

Nicht zuletzt die Tiefe von Mozarts Musik lässt in die Seele der Figuren schauen, die Grenzen von Opera buffa und Opera seria werden aufgehoben, Graf und Gräfin sowie Diener und Dienerin werden auf derselben Ebene als Menschen gezeigt.

Einlass 18.45 Uhr, Einführung zu dem Stück 19.00 Uhr im Beethovensaal

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