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Die Weinköniginnen

Die 70. Deutsche Weinkönigin

Die Wahl der Deutschen Weinkönigin hat eine Tradition, die bis zum Jahr 1931 reicht. Damals war es die Pfalz, die als erstes deutsches Weinbaugebiet eine Weinkönigin wählte. Diese Zeremonie hat sich bis heute gehalten und wird jedes Jahr aufs Neue zelebriert. Im Jahr 2018 wird schon die 70. Deutsche Weinkönigin gewählt. Die Amtszeit einer Weinkönigin dauert immer ein Jahr bis zur Wahl ihrer Nachfolgerin. Die Siegerin soll eine Repräsentantin des deutschen Weines sein und muss eine Menge Attribute wie Charme, Witz und Spontanität besitzen. Die Wahl der Deutschen Weinkönigin findet aller Regel nach in Neustadt an der Weinstraße während des Deutschen Weinlesefestes statt.


Die neue Deutsche Weinkönigin heißt Carolin Klöckner

Unter lautstarkem Jubel nahm Carolin Klöckner aus Vaihingen an der Enz die Krone und zahlreiche Glückwünsche entgegen. Überzeugend und kompetent präsentierte sich die 23jährige Studentin der Agrarwissenschaften bereits im Vorentscheid, charmant und schlagfertig war ihr Auftreten im äußerst spannenden Finale. Damit überzeugte sie die Fachjury und gewann die Sympathien der rund 800 Zuschauer im Saalbau in Neustadt. Im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) wird sie nun als 70. Deutsche Weinkönigin ein Jahr lang auf über 200 Terminen im In- und Ausland als Botschafterin für den deutschen Wein unterwegs sein.

„Ich bin einfach nur überglücklich“, jubelte die frisch gekürte Weinkönigin unmittelbar nach ihrer Krönung. „Ich freue mich, das deutsche Winzerhandwerk weltweit bekannter zu machen“, sagte Carolin Klöckner, die ihr Studium an der Universität Hohenheim nun erst einmal pausieren lässt.

In der Wahlgala, die live vom SWR Fernsehen übertragen wurde, setzte sich Carolin Klöckner gegen fünf Mitbewerberinnen durch, die nach ihrem kompetenten Auftritt am vergangenen Samstag ebenfalls von der Jury ins Finale gewählt wurden. Hier stellten die sechs jungen Fachfrauen in mehreren Spielrunden ihre weinsensorischen, rhetorischen und kommunikativen Fähigkeiten unter Beweis. Sie kommentierten zunächst ihren eigenen Einspielfilm und meisterten eine verdeckte Weinprobe, bei der die Rebsorte erkannt und einem Anbaugebiet zugeordnet werden musste.

Anschließend galt es, an geeigneter Stelle möglichst viele finnische Begriffe in eine einminütige Rede einfließen zu lassen. Bei „Sag die Wahrheit“ hatten die Finalistinnen dann jeweils in Zweierteams mit geschickten Fragen eine Weinpersönlichkeit zu identifizieren.

Drei aus sechs in der spannenden Endrunde

Nach der Zwischenabstimmung der Jury ging es unter den drei noch verbliebenen Anwärterinnen „nur“ noch um die Frage, welche Weinkrone es werden wird. Zuletzt hatte jede eine weitere kurze Rede zu halten, der eine Weisheit aus einem „Glückskeks“ zugrunde liegen sollte.

Carolin überzeugte hier vor allem durch ihre Natürlichkeit und Lockerheit, aber auch mit Charme und Souveränität. Die höchste deutsche Weinkrone geht damit nach 32 Jahren wieder nach Württemberg.

Klara Zehnder nahm die Prinzessinnenkrone „völlig überrascht und überwältigt“ entgegen. „Erst allmählich geht die Überraschung in große Freude über", kommentierte die 22-jährige Studentin der Romanistik an der Universität Würzburg.

Glücklich schaut auch Inga Storck aus der Pfalz auf das vor ihr liegende Jahr als Deutsche Weinprinzessin. „Ich bin super zufrieden mit dem Ausgang der Wahl. Schade, dass nicht alle 12 eine Krone bekommen konnten“ sagte die Winzerin und Studentin für Weinbau und Oenologie am Campus in Neustadt.


Die Kandidatinnen stellen sich vor

Wer ist dabei? Lernen Sie die Kandidatinnen kennen, die zur diesjährigen Wahl antreten.

Weitere Informationen zur Wahl der Deutschen Weinkönigin finden Sie hier

Mehr Informationen zur Deutschen Weinkönigin hier.

Die 80. Pfälzische Weinkönigin

Der Countdown läuft - 5 Kandidatinnen bewerben sich um Krone

Das Abendkleid hängt im Schrank, die neuen Schuhe stehen bereit, Lampenfieber macht sich allmählich bemerkbar: Bei den diesjährigen Kandidatinnen steigt die Spannung, denn am 5. Oktober findet die Wahl zur 80. Pfälzer Weinkönigin statt.

Die Jury aus Journalisten, Werbefachleuten und Vertretern der Pfälzer Weinwirtschaft, die traditionell die Pfälzer Weinkönigin bestimmt, steht vor einer besonders schwierigen Aufgabe: Fünf Kandidatinnen wollen Nachfolgerin von Inga Storck aus Einselthum, der amtierenden Pfälzer Weinkönigin, werden.

Julia Auermann-Gass aus Bad Dürkheim, Melina Hey aus Oberotterbach, Meike Klohr aus Neustadt-Mußbach, Anna-Lena Müsel aus Obrigheim und Christina Schött aus Kleinniedesheim - das sind die fünf Kandidatinnen, die gemeinsam für die Pfalz und ihren Wein werben möchten. Die Pfalzwein-Werbung freut sich über das ungebrochen große Interesse, das als Indiz für die Attraktivität des Amtes zu sehen ist.

Die Wahl selbst am 5. Oktober besteht aus zwei Teilen. Nach den Fragen der Fachjury am Vormittag wartet am Wahlabend ein Auftritt vor mehreren Hundert Besuchern auf die künftigen Botschafterinnen der Pfalz. Bei der Krönungsveranstaltung im Neustadter Saalbau gilt es, mit Weinwissen, Schlagfertigkeit und Charme zu überzeugen. Moderiert wird diese Veranstaltung von dem bekannten Moderatoren des Rhein-Neckar-Fernsehens, Markus Hoffmann, und der ehemaligen Deutschen Weinkönigin Janina Huhn. RNF, das Fernsehprogramm für die Metropolregion Rhein-Neckar, wird über Kabel in 961.000 Haushalte der Rhein-Neckar-Region eingespeist, kann über Satellit in ganz Europa gesehen und auch über T-Home-Entertain in etwa 1,3 Millionen Haushalten empfangen werden.
Die Wahlveranstaltung im Neustadter Saalbau ist ausverkauft.

Auf die Königin und ihre Prinzessinnen warten – bei rund 300 Terminen im Jahr - interessante Aufgaben und viele spannende Begegnungen. Wie abwechslungsreich ein Jahr als Repräsentantin des Pfälzer Weines ist, haben gerade die acht derzeitigen Hoheiten erfahren. Inga Storck begleitete den Pfälzer Wein nach Polen, zum Weinfest in München und in die Landesvertretung nach Brüssel. Sophie Conrad war auf der Weinmesse in Bremen und dem Pfälzer Weinfest in Starnberg, Katharina Diehl präsentierte den Pfälzer Wein bei der Weinmesse in Soest und dem Weinsommer in Dresden und Isabell Grüber auf der Grünen Woche in Berlin und der Weinmesse in Potsdam. Lilli Joachim war auf der
Weinmesse in Bochum und Düsseldorf, Daniela Töpfer reiste zum Winzerfest ins Elsass und zur Rebstockpflanzung nach Schwerin, Nina Oberhofer war auf der Touristikmesse in Oppeln/Polen und dem Weinsommer in Dresden, Alisa Weber präsentierte den Pfälzer Wein in Polen und auf der CMT in Stuttgart – und das sind nur einige von vielen spannenden und interessanten Terminen.

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