Historie von Lachen-Speyerdorf

Wappen Lachen-Speyerdorf Bild: © Stadt Neustadt

Lachen und Speyerdorf wurden 774 erstmals urkundlich erwähnt. Durch den 30-jährigen Krieg wurden sie fast entvölkert. Nach Missernten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wanderten zahlreiche Familien nach Nordamerika oder Polen aus. Erst im 19. Jahrhundert setzte wieder ein Bevölkerungswachstum ein.

Die beiden ehemaligen Dörfer verfügen über eine Vielzahl frühgeschichtlicher Boden- und Grabfunde. Der Essigberg ist ein keltischer Grabhügel. Aus römischer Zeit stammen Überreste einer Villa, eine Götterstatue der Diana sowie eine Weinamphore. Auf der Gemarkung in Richtung Geinsheim lag im Mittelalter das verschwundene Dorf Molkenheim.

Besondere historische Betrachtung verdient der im Jahre 1912 in Betrieb genommene Flugplatz "Lilienthal", auf dem 1930 das legendäre Luftschiff "Graf Zeppelin LZ 127" landete. Diese Landung vor etwa 100.000 Zuschauern erfolgte im Rahmen der Befreiungsfeiern aus Anlass des Abzugs der französischen Besatzung 1930. Im Jahr 1985 eine weitere ereignisreiche Landung: Ronald Reagan, der damalige Präsident der USA.