Die Historie von Königsbach

Der alte Dorfkern mit dem 1739 erbauten Landsitz des Speyerer Weihbischofs und der Pfarrkirche St. Johannes bezaubert mit engen Gassen. Früher bildete der sogenannte Riesgraben die Grenze zwischen den zwei Ortsteilen. Die Pfarrkirche glänzt mit dem Kontrast zwischen dem gotischen Turm und einem barocken Langhaus. Im Inneren ist eines der drei letzten Altarbilder der Pfalz aus dem 15. Jahrhundert zu finden. Das heutige Pfarrhaus war früher das Schlösschen von Adligen. Diese Adligen waren einst die Ritter von Hirschhorn, nach denen auch der Hirschhornring im Dorfkern benannt wurde. 

In der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist und Sebastian ist das Altarbild Kalvarienberg aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Der gotische Turm der Kirche steht stilistisch im Kontrast zum barocken Langhaus. Im Innern befindet sich ein Flügelalter und eines der drei letzten Altarbilder der Pfalz aus dem 15. Jahrhundert: Es zeigt vor goldenem Hintergrund Kreuzigung und Tod Jesu Christi. 

Das heutige Pfarrhaus war einst das Schlösschen dieser Adligen. In der Franz-Kugler-Straße mit dem Geburtshaus dieses Astronomen und Mathematikers liegt auch der ehemalige Landsitz des Speyerer Weihbischofs. An der Kirche beginnt ein Wallfahrtsweg mit 14 Stationen durch das Klausental bis zur „Kapelle des heiligen vierzehn Nothelfer“, die seit dem 14. Jahrhundert einsam im bewaldeten Tal liegt.