Stadt stärkt kommunales Energiemanagement
Die Stadtverwaltung baut ihr kommunales Energiemanagement aus, um den Energie- und Wasserverbrauch der städtischen Gebäude künftig besser zu erfassen und zu steuern. Das Ziel sind weitere Einsparungen – als zentraler Baustein der städtischen Klimaschutzaktivitäten. Eine Förderung durch Bund und Land ermöglicht hierfür die Schaffung einer neuen Stelle im kommunalen Energiemanagement. Diese soll möglichst bald besetzt werden.
Eine kontinuierliche Verbrauchskontrolle, Datenanalyse und daraus resultierende Maßnahmen sollen weitere Einsparungen dauerhaft ermöglichen. Dies trägt nicht nur zur Emissionsreduzierung bei, sondern entlastet auch den städtischen Haushalt durch sinkende Kosten.
Umfangreiches Aufgabenfeld
Zu den Aufgaben des künftigen Energiemanagers oder der Energiemanagerin gehören das Energiecontrolling, die Erstellung von Energieberichten sowie die Entwicklung strategischer Maßnahmen und Projekte zur Effizienzsteigerung in den städtischen Gebäuden. Darüber hinaus ist die Digitalisierung der Messungen vorgesehen. Auch die Begleitung von Gebäudesanierungen sowie die Abstimmung mit Hausmeistern, Fachabteilungen und externen Dienstleistern gehören zu den Aufgaben des Energiemanagements.
Mit der personellen Stärkung schafft die Stadtverwaltung die organisatorischen Voraussetzungen, um ihre energie- und klimapolitischen Ziele konsequent weiterzuverfolgen. Die Stelle leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt und zur langfristigen Sicherung von Energie- und Kosteneinsparungen.
Gefördert wird das Projekt der Stadtverwaltung zu 90 Prozent von Bund und Land mit einer Summe von rund 426.000 Euro.
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