Seiteninhalt

Entwicklungskonzept Hambach

Nachdem im September 2017 Herr Innenminister Roger Lewentz den Förderbescheid für die Erstellung des integrierten Entwicklungskonzepts für Hambach und das Hambacher Schloss übergeben hat, wurden die Arbeiten durch die Arbeitsgemeinschaft Hambach (bestehend aus HJPplaner, Compass und BSV) und unter Projektleitung der Abteilung Stadtplanung unmittelbar begonnen.

 

Erste Analyseergebnisse

Bereits im Oktober 2017 fanden umfangreiche Verkehrszählungen und Befragungen von Besuchern am Schloss statt, deren Ergebnisse nun ausgewertet wurden.
Erste Analysedaten finden Sie hier :

Analyse Fließender Verkehr

Analyse Stärken und Schwächen

Analyse Schwächen und Defizite

Analyse Befragung

Die Auswertungen der ersten Zwischenergebnisse zeigen, dass die Besucherinnen und Besucher vom aufwendig renovierten Schloss nur selten den Weg in den Ort Hambach finden, zumal dort Defizite in Bezug auf Aufenthaltsqualität, Angebote zum Bummeln oder den Zustand der Straßen bestehen. „Unsere Aufgabe ist es, diese beiden Welten zusammenzubringen“, fasst Architekt Dr. Frank Pflüger zusammen.

Als weitere Probleme werden immer wieder auch die hohe Verkehrsbelastung, die unübersichtliche Parkraumsituation am Schloss, fehlende Angebote im Ort und die schlechte Beschilderung genannt.

Die Besucherinnen und Besucher des Schlosses sind zwar vom bestens renovierten Schloss und seiner Historie begeistert, aber die wenigsten haben einen Besuch im Ort Hambach eingeplant, zumal dort Defizite in Bezug auf Aufenthaltsqualität, Bummeln oder Zustand der Straßen bestehen.

Welche Ziele verfolgt das Konzept?

Das Konzept soll einerseits der wachsenden Bedeutung des Schlosses Rechnung tragen, die damit einhergehenden Belastungen für die Bevölkerung vor allem durch den Verkehr zu minimieren. Gleichzeitig ist es Ziel, den Ort wirtschaftlich stärker vom Besucheraufkommen profitieren zu lassen, indem das touristische Potential des Ortes wieder stärker genutzt wird.

Wichtiger Punkt ist dabei, einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen. Man möchte wegkommen von Einzelmaßnahmen, die isoliert nur die Verkehrslenkung betrachten, stattdessen das Schloss wieder als „unser Schloss“ wahrzunehmen und Lösungswege aufzeigen, die sowohl für die Besucherinnen und Besucher als auch die Bewohnerinnen und Bewohner Vorteile bringen.

Wie gehen die Planer vor?

Über Expertengespräche und eine breite Bürgerbeteiligung wurden eine Vielzahl von Ideen und Anregungen herausgefiltert, sowie erste Lösungsansätze entwickelt.

Dokumentation des Workshops HAMBACHlive 19.- 21. April im Alten Rathaus

Erste Zwischenergebnisse

Am 18.10.2018 hat die Arbeitsgruppe Hambach in öffentlicher Sitzung erste Zwischenergebnisse vorgestellt.
Die wichtigsten Folien haben wir nachfolgend zusammengestellt:

Präsentation Bauausschuss 18.10.2018

Da für die Verkehrslösung aus der Bürgerschaft mittlerweile sehr umfassende Ideen bis hin zu einer Seilbahnlösung vorgebracht wurden, verzögert sich das Entwicklungskonzept.
Wir müssen nun zunächst die Machbarkeit einer solchen Seilbahn und mögliche Varianten untersuchen und diskutieren, bevor weiter am Entwicklungskonzept gearbeitet werden kann, denn das gewählte Verkehrskonzept hat einen maßgeblichen Einfluss auf viele Maßnahmen.

Digitaler Stationenweg zum Hambacher Schloss

In einem ersten Schritt werden wir aber den Fußweg zum Schloss deutlich attraktivieren.
Mit einer digitalen Applikation soll der historische Weg zum Hambacher Schloss für den Besucher erlebbar gemacht werden.
Augmented-Reality-Elemente lassen Besucher zukünftig direkt in die Welt um 1832 eintauchen.

Zeitungsartikel «Stadt der Demokratie« siegt, aus der « Mittelhaardter Rundschau «Die Rheinpfalz«

Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Anregungen oder Fragen zum Konzept habe?

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte unter HambachLive@neustadt.eu an die städtische Projektleiterin,
Frau Carmen Wunn, die Ihre Anregungen bündelt und an das Planungsteam weitergibt.