Willkommen! Neustadt bürgert 43 Menschen ein - Viele Pflichten als neue Staatsbürger
Im feierlichen Rahmen im Ratssaal hat Beigeordnete Johanna Kunzendorff 43 Neustadterinnen und Neustadtern die Einbürgerungsurkunde überreicht. Damit haben sie nach einem langen Prozess die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Die aus rund einem Dutzend Nationen stammenden Eingebürgerten bekannten sich öffentlich zu den freiheitlich-demokratischen Grundwerten Deutschlands wie Demokratie, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit.
Die 44 eingebürgerten Personen haben ihre Wurzeln in Afghanistan, Ägypten, Albanien, Bulgarien, Nordmazedonien, Kosovo/Serbien, Pakistan, Philippinen, Syrien und Türkei.
Beigeordnete Kunzendorff beglückwünschte die Frauen, Männer und Kinder zu ihrer Einbürgerung und sprach ihren Respekt aus: „Sie haben sich bewusst für Deutschland entschieden und erfüllen alle Voraussetzungen für die deutsche Staatsbürgerschaft. Viele von ihnen haben aufwändige Deutschkurse besucht und sie absolvierten schwierige Einbürgerungstests.“
Die für die Ausländerbehörde zuständige Dezernentin und Beigeordnete unterstrich, dass mit dem Erhalt der deutschen Staatsangehörigkeit auch Rechte und Pflichten einhergehen, insbesondere die Achtung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Gleichzeitig erhalten die Eingebürgerten beispielsweise das aktive und passive Wahlrecht und diplomatischen Schutz im Ausland.
Zudem ermutigte Kunzendorff dazu, sich in und für unsere Stadtgesellschaft zu engagieren: „Bringen sie sich ein – ob in den Vereinen und Schulen ihrer Kinder, in der Stadtpolitik oder bei den vielen anderen ehrenamtlichen Institutionen. Denn auch gesellschaftliches Engagement und Teilhabe gehören zu einer aktiven Bürgerschaft dazu, so Kunzendorff.
Sie hieß alle neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Neustadt willkommen: „Sie haben hier bereits Wurzeln geschlagen, ihre Kinder sind zum Teil hier geboren. Nun sind sie auch ein Vorbild für gelungene Integration: Sie haben einen wichtigen Schritt in ihrem Leben getan- helfen sie uns nun bitte, unser Stadtleben gemeinschaftlich-demokratisch mitzugestalten.“
